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Panorama Schüler müssen nach Ausflug ins Krankenhaus
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20:49 18.06.2009
Notärzte helfen den Kindern. Quelle: Christian Elsner

Eine Betreuerin der Gruppe verständigte sofort die Rettungskräfte. Der Zug fuhr noch in den Langenhagener Bahnhof ein. Dort nahmen Ärzte und Sanitäter die Kinder in Empfang. Ersten Diagnosen zufolge hatten sie sich bei dem Ausflug überanstrengt und zu wenig Flüssigkeit zu sich genommen.

Etwa 100 Grundschüler waren am Morgen mit ihren Lehrern und Betreuern zu dem Ausflug aufgebrochen. Am Hodenhagener Bahnhof angekommen, legte die Gruppe die etwa fünf Kilometer lange Strecke zum Serengeti-Park zu Fuß zurück. Am Ende des anstrengenden Safaritages ging es ebenfalls zu Fuß wieder zurück zum Bahnhof. Bereits auf dem Heimweg sollen einige der Kinder erste Anzeichen von Erschöpfung gezeigt haben. „Einige der Kinder hatten keine Mützen und zu wenig Getränke dabei“, sagte eine Mutter, die den Ausflug als Betreuerin begleitete. Zunächst soll eine Lehrerin aus dem Zug heraus den Vater eines der Kinder in Celle angerufen und ihn gebeten haben, mit kalten Getränken zum Langenhagener Bahnhof zu kommen. Als sich der Zustand der Grundschüler jedoch weiter verschlechterte, verständigte sie die Notärzte. „Sie waren blass, ihnen war schwindelig, und sie atmeten schwer“, sagte Volker Lange von der Bundespolizei.

Am Bahnhof wickelten die Helfer die zitternden Kinder in wärmende Rettungsfolie. Vier von ihnen konnten nach einer kurzen Behandlung am Bahnhof ihren inzwischen aus Celle eingetroffenen Eltern übergeben werden. Die übrigen fünf wurden zur weiteren Behandlung ins Kinderkrankenhaus auf der Bult nach Hannover gebracht. „Sie wurden dort zwei Stunden lang beobachtet und wieder aufgepäppelt“, sagte eine Mutter. Unklar ist, ob sich die Lehrer falsch verhalten haben. Schulleiterin Regina Haut wollte die Vorgänge am Abend nicht kommentieren und verwies auf die Landesschulbehörde in Lüneburg.

von Vivien-Marie Drews und Tobias Morchner

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