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Panorama Schoko-Weihnachtsmann als Sicherheitsrisiko
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17:48 26.10.2015
Für einen Sicherheitsverwahrten in der JVA Rosdorf gibt es keinen Schoko-Weihnachtsmann. Das hat das Gericht entschieden.
Für einen Sicherheitsverwahrten in der JVA Rosdorf gibt es keinen Schoko-Weihnachtsmann. Das hat das Gericht entschieden. Quelle: dpa/Symbolbild
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Göttingen

Ein Sicherungsverwahrter war gegen die Leiterin der Justizvollzugsanstalt Rosdorf vor Gericht gezogen, weil ihm im vergangenen Jahr ein von seinen Eltern geschickter Schoko-Nikolaus verwehrt wurde. Zu Recht, befand die 62. kleine Strafvollstreckungskammer. Der Hohlkörper des Weihnachtsmannes sei dazu geeignet, verbotene Gegenstände wie etwa SIM-Karten oder Drogen in die Anstalt zu schmuggeln.

Das weihnachtliche Paket war mit einem Röntgengerät sowie mit einem Rauschgiftspürhund kontrolliert worden. Damit konnte aber nach Überzeugung der Richter die Süßigkeit nicht ausreichend untersucht werden. Der als gefährlich eingestufte Straftäter darf dennoch auf Naschereien hoffen: Ihm bleibt es dem Beschluss zufolge unbenommen, Schoko-Weihnachtsmänner "zum Zeitpunkt vor einem beabsichtigten Verzehr unter der Aufsicht des Anstaltspersonals so zu öffnen, dass der Hohlraum kontrolliert werden kann" (Az 62 StVK 18/15).

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