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Panorama Russische Marine setzt Suche nach verschollenem Frachter fort
Mehr Welt Panorama Russische Marine setzt Suche nach verschollenem Frachter fort
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18:03 13.08.2009
Am 30. Juli gab die "Arctic Sea" das bisher letzte Signal ab.
Am 30. Juli gab die "Arctic Sea" das bisher letzte Signal ab. Quelle: AFP
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Dies teilte die Marine russischen Nachrichtenagenturen zufolge mit. Russlands Präsident Dmitri Medwedew hatte am Mittwoch Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow beauftragt, alles in Bewegung zu setzen, um den Frachter „wiederzufinden und - wenn nötig - zu befreien“.

Das Schiff hatte am 28. Juli Funkkontakt mit der britischen Küstenwache in Dover, um den Ärmelkanal zu passieren, und sollte am 4. August in der algerischen Küstenstadt Béjaia eintreffen. Das elektronische Identifizierungssystem des Schiffes gab das letzte Signal in der Nacht auf den 30. Juli vor der Nordwestküste Frankreichs ab. Was danach mit dem Schiff und der 15-köpfigen russischen Besatzung passierte, ist unklar.

Nach Angaben eines Sprechers der britischen Küstenwache könnte sich das Schiff in der Gewalt von Piraten befinden. Sollte sich dies als richtig erweisen, wäre es das erste Mal, dass moderne Piraten in europäischen Gewässern zuschlugen. Ungeklärt ist zudem, was sich vor dem Verschwinden des Frachters an Bord der „Arctic Sea“ abspielte. Interpol informierte die britischen Behörden darüber, dass der Frachter am 24. Juli in schwedischen Gewässern von maskierten Männern geentert wurde. Nach Informationen des russischen Marine-Newsletters „Sowfracht“ hielten sich die Angreifer rund zwölf Stunden an Bord auf und suchten etwas, verschwanden dann aber wieder, ohne etwas mitzunehmen.

afp