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Panorama Rottweiler-Besitzer demonstrieren gegen Kampfhundeverordnung
Mehr Welt Panorama Rottweiler-Besitzer demonstrieren gegen Kampfhundeverordnung
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16:44 27.10.2019
Zwei Rottweiler werden während des Großen Rottweiler-Treffens unter dem Motto "Gemeinsam stark für unsere Hunde" durch die Innenstadt geführt. Ziel der Veranstalter ist es, auf die sogenannten Rassenlisten aufmerksam zu machen, sowie das schlechte Image der Rottweiler zu verbessern. Quelle: Ralf Graner/dpa
Rottweil

Mehrere Hundert Besitzer von Rottweiler-Hunden aus ganz Deutschland haben am Sonntag in der Innenstadt von Rottweil gegen Verbote und Einschränkungen in der Hundehaltung demonstriert. An einem Protestzug durch das Zentrum der Stadt in Baden-Württemberg beteiligten sich mehr als 400 Hundebesitzer, sagte Organisator Sven Keller. Hinzu kamen demnach mehr als 5000 Zuschauer. Die Teilnehmer demonstrierten gegen sogenannte Rasselisten. Diese Listen benennen Hunde, die als gefährlich eingestuft werden, und deren Besitzer bestimmte Auflagen erfüllen müssen. Sie unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland.

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In der baden-württembergischen Kampfhundeverordnung sind drei Hunderassen gelistet: American Staffordshire Terrier, Bullterrier und Pit Bull Terrier. Einige Länder werten auch Rottweiler als besonders aggressiv und damit als Kampfhunde.

"Kein Hund kommt gefährlich auf die Welt", sagt der Organisator

Der Protestmarsch gehörte zum "Tag des Rottweilers", den Keller zum zweiten Mal in der für die Hunderasse namensgebenden Stadt veranstaltet hat. Nach seinen Angaben handelt es sich um das größte Rottweiler-Treffen weltweit. Auf dem Programm standen auch Podiumsdiskussionen und Hundevorführungen.

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"Kein Hund kommt gefährlich auf die Welt", sagte Keller, der selbst Rottweiler züchtet. Mit seinen Mitstreitern fordert er eine Abschaffung der Listen, weil sie Besitzer von Rottweilern unter anderem verbieten, ihre Tiere als Rettungshunde oder für den Schutzdienst ausbilden zu lassen. Stattdessen sollten Hundehalter seiner Ansicht nach einen Nachweis erbringen müssen, dass sie zur Erziehung der Tiere in der Lage sind.

RND/dpa

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