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Panorama Rettungsaktion in chinesischem Bergwerk zunächst ohne Erfolg
Mehr Welt Panorama Rettungsaktion in chinesischem Bergwerk zunächst ohne Erfolg
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22:25 03.04.2010
Elf Taucher und Rettungshelfer versuchten den eingeschlossenen Bergleuten zu helfen.
Elf Taucher und Rettungshelfer versuchten den eingeschlossenen Bergleuten zu helfen. Quelle: ap
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Knapp eine Woche nach dem schweren Grubenunglück in China sind die ersten Rettungskräfte in das überschwemmte Kohlebergwerk vorgedrungen, in dem 153 Arbeiter eingeschlossen sind. Die elf Taucher und Rettungshelfer kehrten jedoch innerhalb weniger Stunden zurück und erklärten, die Situation unter Tage sei „sehr schwierig“. Das Team sollte zunächst die Lage prüfen, bevor frühestens am Sonntag eine großangelegte Rettungsaktion starten soll.

Der mutmaßliche Aufenthaltsort der Bergleute sei wegen des dunklen Wassers in der Grube Wangjialang nur schwer zu erreichen, erklärten die Taucher laut einem Bericht des chinesischen Fernsehens. In der Hoffnung auf neue Lebenszeichen ließen die Rettungskräfte durch ein Bohrrohr ein Abhörgerät in den Schacht, wie die Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Es seien jedoch weder Stimmen noch andere Lebenszeichen zu hören gewesen.

Am Freitag war die Hoffnung auf die Bergung Überlebender gestiegen, nachdem Klopfzeichen vernommen worden waren. Retter hätten Geräusche wie Schläge gegen Rohre gehört, sagte einer der beteiligten Einsatzhelfer. Über Rohre seien Glukose und Milch in die Tiefe geleitet worden.

Fernsehbilder zeigten Einsatzkräfte, die mit einem Schraubenschlüssel gegen Rohre schlugen und dann vor Freude jubelten, als sie eine Antwort hörten. Ein Mitarbeiter des Pressezentrums bei der Wangjialing-Mine sagte, die Geräusche kämen aus 250 Metern Tiefe.

Die chinesischen Bergwerke gehören trotz massiver Bemühungen um bessere Sicherheitsstandards in den vergangenen Jahren weiterhin zu den gefährlichsten der Welt. Im vergangenen Jahr kamen nach einer amtlichen Statistik 2.631 Bergarbeiter unter Tage ums Leben. 2002 waren es 6.995 gewesen.

ap