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Panorama Raubserie in Berlin - Maskierte prügeln mit Eisenstangen
Mehr Welt Panorama Raubserie in Berlin - Maskierte prügeln mit Eisenstangen
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18:13 01.11.2019
Blitzschnell und brutal: In Berlin zogen drei Maskierte binnen einer Stunde drei Überfälle durch. Die Polizei ermittelt. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Quelle: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbi
Berlin

In Berlin haben sich am Donnerstagabend innerhalb von einer Stunde drei bewaffnete Raubüberfälle ereignet. Täter waren in allen Fällen drei maskierte Männer, die ihre Opfer mit Eisenstangen verprügelten oder bedrohten, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Ein Tatzusammenhang werde geprüft. Die Täter gingen jedes Mal brutal vor. Drei Männer wurden bei den Angriffen in den Stadtteilen Baumschulenweg und Neukölln leicht verletzt.

Angriff mit Reizstoff und Eisenstangen

Der erste Raubversuch passierte laut Polizei gegen 19.20 Uhr in einem Supermarkt in der Hänselstraße. Die Täter riefen "Überfall" und sprühten einem Mitarbeiter Reizstoff ins Gesicht. Anschließend schlugen sie dem 55-Jährigen mit einer Metallstange auf die Hand. Der Mitarbeiter trat dem Trio einen Werbeaufsteller entgegen und schlug die Angreifer so in die Flucht. Dabei wurde er leicht verletzt.

Gegen 19.50 Uhr betraten drei teilweise maskierte Männer einen Backshop in der Finowstraße. Zwei Räuber schlugen den Angaben zufolge sofort mit Eisenstangen auf einen 65 Jahre alten Mitarbeiter ein. Als der Mann zu Boden ging, schlugen die Räuber ohne Erfolg auf die geschlossene Kasse ein. Auch der Mitarbeiter wurde weiter geschlagen. Erst als der dritte einschritt, ließen die beiden von dem 65-Jährigen ab. Das Trio floh.

Der letzte Überfall galt einem Vereinsheim

Der letzte Überfall fand schließlich gegen 20.00 Uhr in einem Vereinsheim in der Aronsstraße statt. Drei maskierte Männer bedrohten die Bedienung und fünf Gäste mit Hämmern und einer Eisenstange. Sie schlugen auf einen 80-Jährigen ein, der versuchte in ein Hinterzimmer zu entkommen. Die Räuber forderten die Wertgegenstände der Anwesenden. Sie nahmen Geld aus dem Kellnerportemonnaie und erhielten Geld von den Gästen. Einen Spielautomaten wollten sie aufbrechen - allerdings ohne Erfolg. Die Täter flüchteten.

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