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Panorama Radfahrer soll Mann erschossen haben - Verdächtiger wurde festgenommen
Mehr Welt Panorama Radfahrer soll Mann erschossen haben - Verdächtiger wurde festgenommen
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22:00 23.08.2019
Einsatzkräfte der Polizei stehen neben einem Polizeifahrzeug an einem Tatort zusammen. In Berlin-Moabit soll ein Fahrradfahrer einen Mann erschossen haben. Quelle: Paul Zinken/dpa
Berlin

Auf offener Straße ist in Berlin ein Mann erschossen worden. Tatverdächtig sei ein Radfahrer, teilte die Polizei mit. Zu der tödlichen Attacke soll es am Freitag gegen 12 Uhr im Kleinen Tiergarten - einem Park im Stadtteil Moabit - gekommen sein. Passanten hatten die Einsatzkräfte alarmiert.

Die Polizei war mit vielen Einsatzkräften am Tatort an der Ecke Turmstraße/Stromstraße. Auch Oberstaatsanwalt Ralph Knispel, der auch im Bereich der Clan-Kriminalität ermittelt, wurde gesehen. Dies könnte darauf hindeuten, dass es sich um eine Tat aus dem Bereich der organisierten Kriminalität handelt. Die Polizei äußerte sich nicht mehr und verwies auf die Staatsanwaltschaft. Diese war zunächst nicht zu erreichen.

Hintergrund der Tat sollen geschäftliche Auseinandersetzungen sein. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler könnte es sich um einen Raubmord gehandelt haben, wie der "Tagesspiegel" berichtet. Bei dem Tatverdächtigen soll eine größere Summe Bargeld gefunden worden sein. Der mutmaßliche Täter soll die Waffe und seine Kleidung in die Spree geworfen haben. Das Ufer wurde gesichert, Taucher der Polizei suchten nachmittags den Fluss nach der Tatwaffe ab. Dabei wurde ein Beutel gefunden, in dem sich laut "Bild" unter anderem eine Perücke sowie eine Waffe mit Schallwerfer befunden haben. Außerdem soll die Tüte mit Steinen beschwert gewesen sein.

Tatverdächtiger wurde festgenommen

Mittlerweile hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. "Weitere Einzelheiten können im Hinblick auf die andauernde Tatortarbeit und die weiteren Ermittlungen, auch zur Identität des Getöteten, derzeit nicht veröffentlicht werden", twitterte die Polizei

Opfer ein islamistischer Gefährder?

Die Leiche wurde in einem blauen Zelt abgeschirmt. Von außen war zu sehen, wie ein Ermittler in einem weißen Schutzanzug Spuren untersuchte. Laut Staatsanwaltschaft seien Tatspuren am Körper sowie an der Kleidung entdeckt worden.

Oberstaatsanwaltschaft Ralph Knispel sagte, das Opfer sei durch den Park gelaufen, als es getötet wurde. Laut Staatsanwaltschaft war die Identität des Toten unklar. Noch am Freitag sollte vor Ort eine erste Leichenschau erfolgen. Danach solle dann mit einer Obduktion die Todesursache zweifelsfrei festgestellt werden.

Nach „Bild“-Informationen soll das Opfer ein islamistischer Gefährder gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft war für Nachfragen am späten Nachmittag nicht mehr zu erreichen. Wie viele Schüsse abgefeuert wurden und wo der Mann getroffen wurde, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

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