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Panorama Stadtstreicherin in
 Bank vergewaltigt?
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 Bank vergewaltigt?
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00:19 13.12.2015
Quelle: dpa
Göttingen

Dass es über einen Zeitraum von rund 40 Minuten gleich zweifach zu Sex gekommen ist, bestreitet der Angeklagte nicht. Das Geschehen ist dokumentiert. Die Überwachungskamera im Vorraum einer Filiale der Deutschen Bank zeichnete es in der Nacht zum 23. November 2014 auf. Demnach soll sich der gelernte Maurer und Tischler gegen 2 Uhr über die schwer unter Alkoholeinfluss stehende Frau hergemacht haben, soll ihr die Hose ausgezogen und sie mit Zerren am Kopf und unter Zuhalten des Mundes gefügig gemacht haben. Nach der ersten Tat soll er sie gegen 2.38 Uhr noch einmal vergewaltigt haben. Erst als Zeugen in den frei zugänglichen Bankvorraum kamen, endeten die Taten.

Doch dass es überhaupt eine Vergewaltigung war, bestreitet der Angeklagte. Der Verteidiger des 35-Jährigen verlas eine Einlassung, nach der er keineswegs die hilflose Lage der Frau ausgenutzt habe. Zum einen sei der Raum mit den Geldautomaten jederzeit frei zugänglich. Die Videoaufzeichnung zeige auch Zeugen, die diesen betreten hatten. Zum anderen bewiesen Aufnahmen, dass die Frau sich koordiniert verhalten habe, etwa, als sie nach der Tat aus einer Weintüte trank. Auch zeigten die Aufnahmen keine Vorwürfe, die das angebliche Opfer dem Mann, mit dem sie gerade geschlafen hatte, danach gemacht hätte. Das Opfer werden die Richter jedoch nicht dazu befragen können. Die Stadtstreicherin ist nicht aufzufinden.

Von Jürgen Gückel

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