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Panorama Prozess gegen mutmaßlichen Briefkasten-Bomber begonnen
Mehr Welt Panorama Prozess gegen mutmaßlichen Briefkasten-Bomber begonnen
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15:05 26.08.2009
Der Angeklagte Peter J. soll in diesem Haus Ende November vergangenen Jahres eine Bombe im Briefkasten der Familie seiner Schwester deponiert haben. Quelle: Theo Heimann/ddp
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Er soll Ende November vergangenen Jahres eine Bombe im Briefkasten der Familie seiner Schwester deponiert haben. Als seine damals zwölfjährige Nichte Charlyn die Post aus dem Briefkasten holen wollte, zerfetzte ihr der Sprengsatz den rechten Arm.

Zudem erlitt Charlyn Verbrennungen zweiten und dritten Grades im Gesicht und an der Brust. Ein weiterer Sprengsatz auf dem Auto des Schwagers von J. zündete nicht. Nach der Explosion der Briefkasten-Bombe am 26. November hatte die Fahndung nach dem Täter ganz Berlin in Atem gehalten. Elf Tage später wurde Peter J. am Berliner Ostbahnhof festgenommen. Nach Angaben der Ermittler hatte er in der Vergangenheit mehrfach Todesdrohungen gegenüber seinen Angehörigen geäußert.

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Zum Auftakt des Prozesses vor dem Landgericht Berlin machte der Angeklagte nach Angaben einer Justizsprecherin eine umfangreiche Aussage und gestand die Vorwürfe. Er habe ausgesagt, dass er die Sprengsätze wegen eines Streits mit der Familie von Charlyn gebaut habe. Allerdings habe er eine Tötungsabsicht bestritten. Der Prozess, für den zunächst sieben Verhandlungstage anberaumt sind, hatte mit etwa zwei Stunden Verzögerung begonnen, weil zunächst ein Schöffe nicht erschienen war.

afp