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Panorama Prozess gegen Birmas Oppositionsführerin verzögert sich
Mehr Welt Panorama Prozess gegen Birmas Oppositionsführerin verzögert sich
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10:08 12.06.2009
Der Prozess gegen die birmanische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi wegen Verstoßes gegen ihre Hausarrest-Auflagen verzögert sich weiter. Unterdessen gehen die Proteste für die Freilassung von Suu Kyi, wie hier in Thailand, unvermindert weiter. Quelle: Pornchai Kittiwongsakul/afp

Die ursprünglich für Mittwoch kommender Woche angesetzte Verhandlung über Suu Kyis Einspruch gegen die Zurückweisung von zwei Zeugen der Verteidigung werde verschoben, sagte ein Regierungsvertreter. Der neue Termin müsse noch festgelegt werden. Suu Kyi war den Angaben zufolge am Freitag zu einer Anhörung in Rangun vor Gericht erschienen, der Prozess sei aber nach nur 20 Minuten auf den 26. Juni vertagt worden.

Westlichen Diplomaten zufolge sind die Verschiebungen ein Indiz dafür, dass Birmas Militärjunta den Prozess verschleppen wolle, nachdem sie von der weltweiten Empörung über das Verfahren gegen Suu Kyi überrascht worden sei. US-Präsident Barack Obama hatte das Verfahren als "Schauprozess" bezeichnet. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy äußerten sich bei ihrem Treffen am Donnerstag in Paris ebenfalls erneut besorgt über den Prozess gegen die 63-jährige Friedensnobelpreisträgerin.

Die Militärregierung wirft Suu Kyi vor, entgegen der Bestimmungen ihres Hausarrests den US-Bürger John Yettaw bei sich beherbergt zu haben. Bei einem Schuldspruch müsste sie für fünf weitere Jahre in Haft - während der für nächstes Jahr geplanten Wahlen wäre sie somit noch im Gefängnis.

afp

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