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Panorama Papst bricht sich im Urlaub Handgelenk
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17:03 17.07.2009
Papst Benedikt XVI. in Introd bei Aosta Quelle: Osservatore Romano/afp
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Der Papst sei in „hervorragender Verfassung“. Vor der Operation habe er im Krankenhaus mit den Ärzten gesprochen. Details zu dem Eingriff würden in Kürze bekanntgegeben.

Das katholische Kirchenoberhaupt war in der Nacht zum Freitag in seinem Urlaubsdomizil, einem Berghaus in Les Combes im Aostatal, gestürzt und hatte sich dabei das rechte Handgelenk gebrochen. Vatikansprecher Federico Lombardi betonte, der Papst habe am Morgen trotz der Verletzung zunächst eine Heilige Messe zelebriert und gefrühstückt. Anschließend sei er in eine Klinik in Aosta gebracht worden, wo eine Fraktur festgestellt worden sei.

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Nach Medienberichten war der Papst offenbar ausgerutscht. Benedikt XVI. habe das Krankenhaus Umberto Parini in Aosta gegen 9.45 Uhr zu Fuß betreten, in Begleitung seines Privatsekretärs Georg Gänswein. Das Kirchenoberhaupt sei bei seiner Ankunft von einer Gruppe Schaulustiger und Patienten begrüßt worden, hieß es.

Der Papst befindet sich seit Wochenbeginn im Aostatal. Bis 29. Juni wollte er dort unter anderem bei Spaziergängen entspannen, Klavier spielen und am zweiten Teil seines Jesus-Buchs schreiben.

Er hat nach der Operation seines gebrochenen Handgelenks das Krankenhaus im norditalienischen Aosta wieder verlassen. Der Papst werde in seine Ferienvilla in Les Combes d’Introd zurückkehren, sagte ein Sprecher des Krankenhauses am Freitag. Im italienischen Fernsehen war zu sehen, wie der Papst zu Fuß die Klinik verließ. Sein rechter Arm war eingegipst, er winkte mit dem linken Arm den Wartenden zu.

ddp/afp