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Panorama Jennifer Lawrence lässt tief blicken
Mehr Welt Panorama Jennifer Lawrence lässt tief blicken
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11:10 07.11.2015
 Jennifer Lawrence auf dem roten Teppich bei der "Panem"-Premiere in London. Quelle: dpa
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Berlin/London

Dennoch kann die 25-Jährige den freizügigen, aber eleganten Look sehr gut tragen. Die Dreharbeiten zum letzten Teil der "Panem"-Trilogie haben aus ihr eine schlanke Athletin gemacht. Lawrence spielt in der Fantasy-Reihe die Heldin Katniss Everdeen. In "Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2" führt sie mit ihren Mitstreitern eine Revolution gegen den herrschenden Präsidenten Snow an.

Die "Panem"-Filme haben kaum einen ihrer Darsteller so bekanntgemacht wie diese Frau. Gerade erst 25 Jahre alt, wandelbar und laut "Forbes"-Magazin die bestbezahlte Schauspielerin der Welt. Auf dem roten Teppich zu stehen, sei Teil ihres Jobs, sagt Lawrence. Aber sobald sie aus der Limousine steige und die aufgeregten Fans sehe, werde die Arbeit zur Freude.

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Der letzte Part zeigt nun vor allem eines - Krieg. Rauch steigt in die Luft, die Aufständischen schlagen sich durch Trümmer. Katniss soll weiter als Spotttölpel (Mockingjay) das Gesicht der Revolution sein, Propagandavideos drehen, Reden halten. Doch sie schmiedet einen eigenen Plan: Sie will Snow töten. Auf dem Weg zum Palast geraten sie und die anderen in brutale Fallen. Die Rebellion fordert ihre Opfer.

Die Handlung bleibt insgesamt etwas mager. Das ist womöglich der Tatsache geschuldet, dass der Inhalt des letzten Buchs auf zwei Filme gestreckt wurde, ähnlich wie bei "Harry Potter" und "Twilight". Genug Stoff gibt es sicherlich für Zuschauer, die die Figuren schon länger kennen, denn gerade die Beziehung zwischen Katniss und Peeta wird vor große Herausforderungen gestellt. Und wie die Vorgänger wirft aber auch der letzte "Mockingjay Teil 2" generelle Fragen auf: Wie weit darf man gehen im Krieg? Was kommt nach der Rebellion? Und womit lässt sich Macht rechtfertigen? Die Filmszenen zerbombter Häuser und flüchtender Menschen erinnern nur zu gut an tägliche Bilder aus Krisenregionen dieser Welt.

isc/dpa

Heiko Randermann 10.11.2015
07.11.2015
07.11.2015