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Panorama Norovirus in Pflegeheim in Dresden – zwölf Bewohner erkrankt
Mehr Welt Panorama Norovirus in Pflegeheim in Dresden – zwölf Bewohner erkrankt
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19:19 23.06.2019
Elektronenmikroskopische Aufnahme von Noroviren. Quelle: Gudrun Holland/RKI/Robert-Koch-Institut/dpa
Dresden

Bewohner eines Pflegeheims in Dresden sind am Norovirus erkrankt. Das gesamte Haus wurde zwischenzeitlich sogar unter Quarantäne gestellt, berichten die „Dresdener Neueste Nachrichten“ (DNN).

Rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei seien demnach am Sonntagnachmittag in dem Pflegeheim an der Schlüterstraße im Einsatz. Mehrere Pfleger und Bewohner des Heims klagten am Mittag über starke Magen-Darm-Beschwerden.

Die Feuerwehr bestätigte, dass zwölf Heimbewohner vom Norovirus betroffen sind – drei von ihnen sogar so stark, dass sie zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. „Das gesamte Haus wurde für die weiteren Untersuchungen unter Quarantäne gestellt“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr den DNN.

Zwischenzeitliche Quarantäne wieder aufgehoben

Nach einer gründlichen medizinischen Kontrolle konnten jedoch keine weiteren Erkrankten im Pflegeheim ausfindig gemacht werden, weshalb die Quarantäne gegen 17 Uhr wieder aufgehoben wurde. Noroviren sind hoch ansteckend und kommen häufig in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern oder eben Pflegeheimen vor, da sich die Viren oftmals über Gemeinschaftstoiletten übertragen.

In Zusammenarbeit mit der Polizei sperrte die Feuerwehr die Straßen rund um das betroffene Pflegeheim weitläufig bis zum späten Nachmittag ab. Zudem wurde kurzzeitig ein Container zur Dekontamination vor dem Pflegeheim aufgestellt. „Das ist eine normale Maßnahme, um Einsätzkräfte vor sogenannten Kontaminationsverschleppungen zu schützen“, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr. Trotz Schutzanzügen werden Beamte und Ärzte, die sich im Gebäudeinneren aufhielten, dort nochmals auf die Viren überprüft.

Bewohner des Heims, die nach der Quarantäne leichte Symptome einer Magen-Darm-Erkrankung aufweisen, werden zur Sicherheit weiterhin nur in Schutzanzügen und mit erhöhter Desinfektion betreut.

Von RND/awo

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