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Panorama Jugendliche sollen besser beraten werden
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00:15 06.11.2016
Von Saskia Döhner
Quelle: dpa
Hannover

Da gebe es noch Nachholbedarf, sagte sie zum Auftakt einer Fachtagung in der Multi-Media-BBS in Hannover am Donnerstagvormittag. Berufsorientierung sei bislang eher an Haupt- und Realschulen vermittlet worden. Die duale Ausbildung sei eine Option für alle Schüler, auch für leistungsstarke Gymnasiasten.

 „Wir setzen die Handlungsempfehlungen aus dem Bündnis Duale Berufsausbildung konsequent um und machen die Berufs- und Studienorientierung zum festen Teil der schulischen Arbeit in den Sekundarbereichen I und II“, sagte die Ministerin. Berufs- und Studienorientierung solle in allen Kerncurricula in allen Schulformen verankert werden und ein flächendeckendes Berufsorientierungsprogramm für alle Schulformen eingeführt werden. Wichtig seien Praktika und Betriebserkundungen, damit die Jugendlichen einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt bekämen. Die rot-grüne Regierung hatte das Recht auf Ausbildung in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben. "Kein Schüler darf zurückbleiben, wir müssen alle mitnehmen", sagte Heiligenstadt.

Wer schon als Schüler ausführlich über Berufs- und Studienmöglichkeiten informiert werde, breche später seltener eine Ausbildung oder ein Studium ab, sagte sie. Es gebe schließlich Tausende Studiengänge und Berufe. „Alle Schüler müssen über ihre vielfältigen Chancen nach ihrem Schulabschluss informiert sein, damit sie eine durchdachte, für sie individuell passende Berufswahlentscheidung treffen können."

Bei einer Fachtagung  in der Multi-Media-BBS hatten rund 260 Teilnehmer die Gelegenheit, sich über vorhandene, angedachte oder in Projekten bereits erprobte Maßnahmen zur Berufsorientierung zu informieren. Diskutiert wurde darüber, ob es für alle Schüler eine Potenzialanalyse geben soll, wie an Gymnasien mehr Berufsorientierung eingeführt werden kann. Verbindliche Praxistage, zwei Pflichtpraktika und einen Zukunftstag für alle Jahrgänge von Jahrgang 5 bis 9 wären möglich. Derzeit entwickelt das Land ein entsprechendes Arbeitspapier: "Das ist noch kein Erlass", betonte die Ministerin.

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