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Panorama Noch nicht spruchreif
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00:15 01.03.2015
Von Heiko Randermann
Die alte Kampagne mit den Pferdeäpfeln hat ausgedient. Quelle: Innovatives Niedersachsen
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Hannover

Nur am Wirtschaftsministerium hängt noch ein einsames und leicht verwittertes „Hier wird Dienst nach Fortschritt gemacht“-Plakat. Grundsätzlich soll auch in Zukunft mit launigen Sprüchen für Niedersachsen geworben werden, doch der Landesregierung fehlt bislang noch eine zündende Idee für einen griffigen Spruch, einen so genannten Claim: Gute Vorschläge seien daher jederzeit willkommen, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen.

Machen Sie mit!

Haben Sie auch eine Idee? Schicken Sie uns Ihren Vorschlag an niedersachsen@haz.de mit der Betreffzeile „Landeskampagne“. Sie können uns auch Ihre Slogans auf Facebook oder Twitter mit dem Hashtag #landeskampagne schicken.

Das dürfte doch ein Anreiz sein, sich mit eigenen Ideen zu melden, schließlich winkt dem Gewinner große Ehre: Sein Slogan könnte in Zukunft bundesweit in Zügen, auf Flughäfen, Plakatwänden und in Magazinen für Niedersachsen werben. Im Laufe dieses Jahres soll die Kampagne, für deren Umsetzung die Landesregierung auch externe Agenturen ins Boot holen möchte, Gestalt annehmen. Das Budget steht zwar bislang noch nicht fest, soll allerdings unter den drei Millionen Euro des Vorläufers bleiben.

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Manche Länder-Reklamesprüche haben es über die Grenzen ihrer Provinz hinaus zu bundesweiter Prominenz gebracht. „Wir können alles. Außer Hochdeutsch“ wirbt ironisch für Baden-Württemberg. „So geht sächsisch“ ist eher schnörkellose Werbung aus Dresden. Aber vielleicht immer noch besser als „Wir stehen früher auf“ - der Slogan des Landes Sachsen-Anhalt, den jahrelang keiner so recht verstanden hat, und der wohl auch deshalb wieder eingeschlafen ist.

Doch mit welchem kurzen, prägnanten Satz bringt man Niedersachsens Eigenart möglichst elegant und dennoch in Gänze auf den Punkt? Autofahrer zwischen Ems und Elbe würden wohl zu großflächigen Plakaten mit der Aufschrift „Niedersachsen. Land der langen Straßen“ beifällig nicken. Oder man bewirbt sich als wohlhabendes Agrarland: „Schweinereich: Niedersachsen“. Oder man verabschiedet augenzwinkernd die alte Pferdeköddel-Kampagne mit „Niedersachsen - lasst euch nicht veräppeln.“

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