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Panorama Neun Tote bei Amoklauf in den USA
Mehr Welt Panorama Neun Tote bei Amoklauf in den USA
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20:01 03.08.2010
Bei einer Schießerei im US-Bundesstaat Connecticut sind am Dienstag neun Menschen ums Leben gekommen. Einer von ihnen war der Schütze. Quelle: afp
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Ein Getränkewagenfahrer ist in den USA Medienberichten zufolge Amok gelaufen und hat acht Menschen erschossen. Anschließend tötete er sich am Dienstag selbst.

Auslöser könnte eine Rüge des Arbeitgebers gewesen sein, wie der „Hartford Courant“ im Bundesstaat Connecticut berichtete. Der Mann war demnach zu einer Aussprache zur Leitung es Familienunternehmens in der Stadt Manchester - nordöstlich von New York - beordert worden. Möglicherweise war ihm die Kündigung nahegelegt worden.

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„Er fing sofort an zu schießen“, sagte ein Gewerkschafter der Zeitung. Der 34-Jährige habe mehrere Menschen niedergeschossen und sich dann selbst getötet. Die genauen Gründe waren zunächst unklar. Die Zeitung zitiert aber eine Nachbarin, wonach sich der Mann, ein Schwarzer, mehrfach über rassistische Ausfälle in dem Unternehmen beschwert haben soll.

Der Mann wurde später mit einer Schusswunde tot aufgefunden. Die Polizei teilte mit, keiner ihrer Beamten habe auf ihn geschossen. Zu seinen Opfern gehören ein Mann aus der Eigentümerfamilie und ein Gewerkschaftsfunktionär. Einer der Toten soll ein 60 Jahre alter Getränkewagenfahrer gewesen sein. Nach Angaben der Zeitung habe der nach 30 Jahren in dem Unternehmen in wenigen Monaten in den Ruhestand gehen wollen.

Die Waffe wird als halbautomatisches Gewehr vom Kaliber .223 beschrieben. Diese relativ kleine Patrone ist als „NATO-Kaliber“ auch die Standardmunition zum Beispiel der Bundeswehr. Es ist aber auch ein beliebtes Jagdkaliber.

dpa/afp