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Panorama Rehe sollen endlich Ostsee-Autobahn verlassen
Mehr Welt Panorama Rehe sollen endlich Ostsee-Autobahn verlassen
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21:03 10.05.2016
Rehe am Autobahnrand können sehr gefählich werden, daher müssen einige Tiere an der A20 vertrieben werden. Quelle: Boris Roessler/dpa (Symbolbild)
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Schwerin

Seit Monaten zupfen die Tiere immer wieder das zarte Grün vom Randstreifen der A20 und gefährden so den Verkehr. Mit einer unblutigen Treibjagd – also ohne Waffeneinsatz – sollen sie nun verscheucht werden. Dafür sind fast 40 Jäger und Mitarbeiter der Straßenmeisterei im Einsatz, hieß es vom Landesverkehrsministerium. Ursprünglich sollten die Rehe getötet werden. Doch dagegen gab es Widerstand aus dem Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern.

Autobahn bleibt acht Stunden dicht

Bei einer Untersuchung mit einer Wärmebildkamera wurden nach Angaben des Ministeriums in der Nacht zu Dienstag vier Rehe auf einem drei Kilometer langen Abschnitt entdeckt. "Sobald der Standort der Rehe erneut ausgemacht wurde, werden die Zäune im betreffenden Autobahnabschnitt links und rechts auf einer Länge von etwa 40 Metern geöffnet und Fluchtmöglichkeiten in Richtung der Fahrbahn abgesperrt", erklärte Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) das geplante Vorgehen. Die Tiere sollen dann aufs offene Feld entweichen.

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Die Autobahn wird dafür am Mittwoch von 9.00 Uhr an für bis zu acht Stunden zwischen den Anschlussstellen Dummerstorf und Sanitz in der Nähe von Rostock komplett gesperrt.

Eine 100-prozentige Sicherheit, dass die Tiere nicht zurückkehren, gibt es nicht. Schon in der Vergangenheit hatte es Versuche gegeben, die Rehe aus dem Bereich innerhalb des Wildschutzzauns zu vertreiben. Sie waren nach früheren Angaben jedoch am Zaun entlang bis zur nächsten Anschlussstelle gelaufen und dort wieder auf den Randstreifen gelangt.

dpa/RND

10.05.2016
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