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Panorama Nach „grausamen“ Tod zweier Pferde will Peta Strafanzeige gegen Renn-Club stellen
Mehr Welt Panorama Nach „grausamen“ Tod zweier Pferde will Peta Strafanzeige gegen Renn-Club stellen
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20:43 08.07.2019
Die Jockeys reiten auf der Hamburger Rennbahn während der Derby-Woche 2019 beim Alpine Motorenöl Seejagdrennen aus dem Wasser. Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa
Hamburg

Die Tierrechtsorganisation PETA will in dieser Woche Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Hamburg gegen den Veranstalter der Hamburger Derby-Woche und gegen Jockeys erstatten. Grund ist der Tod zweier Pferde. Beide musten nach Unfällen bzw. Stürzen eingeschläfert werden. Die Derby-Woche wird vom Hamburger Renn-Club veranstaltet.

„Gefährliche Knochenbrüche bei Pferderennen sind keine Seltenheit, weil die Tiere oftmals viel zu früh zur Teilnahme an den tierschutzwidrigen Veranstaltungen gezwungen werden“, sagte Jana Hoger, Fachreferentin bei PETA. „Der grausame Tod zweier Pferde auf der Hamburger Rennbahn wird für die Veranstalter ein Nachspiel haben. Rechtliche Schritte sind hier unabdingbar.“

Renn-Club soll auf Seejagdrennen verzichten

Nach Erhebungen von PETA sind seit 2015 bei Galopprennen in Deutschland mindestens 41 Pferde getötet worden. Am letzten Tag der Derby-Woche hatten rund 30 Tierschützer vor der Horner Rennbahn protestiert. „Das Sterben der Pferde kann nicht mehr toleriert werden. Wir fordern den Hamburger Renn-Club e.V. auf, zumindest auf das besonders gefährliche Hindernisrennen ab sofort zu verzichten“, hieß es in der Erklärung. Gemeint ist das Seejagdrennen.

Von RND/dpa

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