Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Nach Hurrikan „Dorian“: Neuer Tropensturm steuert auf Bahamas zu
Mehr Welt Panorama Nach Hurrikan „Dorian“: Neuer Tropensturm steuert auf Bahamas zu
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:49 13.09.2019
Nach dem verheerenden Hurrikan „Dorian“ werden auf den Bahamas noch rund 1300 Menschen vermisst. Quelle: Ramon Espinosa/AP/dpa
Nassau/New York/Genf

Inmitten der Aufräumarbeiten nach dem verheerenden Hurrikan „Dorian“ steuert der nächste Sturm auf die Bahamas zu. Wie der US-Wetterdienst mitteilte, befand sich der Sturm am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) vor der östlichen Insel Cat Island. Im Laufe des Tages werde er in Richtung Nordwesten weiterziehen und am Samstag „möglicherweise als Tropensturm“ auf die Insel Grand Bahama treffen.

Behält der Wetterdienst mit seiner Warnung recht und der Sturm legt an Stärke zu, erhalte er den Namen „Humberto“, schrieb der US-Sender CNN. Den Angaben zufolge ist am Samstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 75 Stundenkilometern und heftigen Regenfällen zu rechnen. „Dorian“ hatte Anfang September enorme Zerstörungen auf den Bahamas hinterlassen.

13.000 Häuser durch Hurrikan „Dorian“ zerstört

Nach Schätzung des Roten Kreuzes wurden etwa 13.000 Wohnhäuser schwer beschädigt oder zerstört. Derzeit werden noch rund 1300 Menschen vermisst. Es ist offiziellen Angaben zufolge damit zu rechnen, dass die Zahl der bislang 50 bestätigten Toten deutlich steigen wird.

Lesen Sie auch: TV-Star Tyler Perry fliegt Hilfsgüter mit Privatflugzeug auf die Bahamas

Am Mittwoch traf das Docklandungsschiff „Johan de Witt“ – einsetzbar als Hubschrauberträger – auf den Bahamas ein. Deutsche und niederländische Marinesoldaten begannen mit ihrem Hilfseinsatz. UN-Generalsekretär António Guterres kündigte an, die Inselgruppe am Freitag zu besuchen. Er wolle damit die internationale Gemeinschaft für die Situation vor Ort sensibilisieren, sagte er am Donnerstag in New York.

Den ungewöhnlich starken Hurrikan sieht Guterres als Auswirkung der Klimakrise: „Der Klimawandel rennt schneller als wir, und wir müssen einen viel ehrgeizigeren Ansatz verfolgen, um den Klimawandel zu bekämpfen.“

Viele extreme Wetterereignisse in 2019

Weltweit hatten extreme Wetterereignisse in diesem Jahr bereits verheerende Folgen. Bereits im ersten Halbjahr 2019 machten Überschwemmungen, Zyklone und andere Wetterkatastrophen rund sieben Millionen Menschen zu Binnenflüchtlingen, teilte die in Genf ansässige Beobachtungsstelle für intern Vertriebene (IDMC) mit.

Zu den schlimmsten gehörten demnach bis Juni Zyklon „Fani“ in Indien und Bangladesch sowie Zyklon „Idai“, der vor allem in Mosambik, aber auch Malawi, Simbabwe und Madagaskar wütete. Bis zum Jahresende könnte sich die Zahl der durch Wetterereignisse Vertriebenen auf 22 Millionen mehr als verdreifachen, schreibt die Beobachtungsstelle. Die zweite Jahreshälfte sei anfälliger für Wetterrisiken. 2019 könne somit eines der verheerendsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen werden.

Lesen Sie auch: Blinder Vater trägt behinderten Sohn durch die „Dorian“-Fluten

RND/dpa/hsc

Die Polizei wurde wegen einer Auseinandersetzung innerhalb einer Familie zu einem Haus im hessischen Hofgeismar gerufen. Doch es wurde schnell deutlich, dass es sich um keinen normalen Streit handelte.

13.09.2019

Ein sechsjähriger Junge wollte seinen Vater von der Arbeit abholen und fuhr dessen Auto gegen eine Laterne. Nach dem Malheur machte sich das Kind aus dem Staub.

13.09.2019

Ein Chirurg soll mit mehr als einer Million Euro vom Land Niedersachsen entschädigt werden. Er war in einem bundesweit aufsehenerregenden Prozess 2015 freigesprochen worden. Er hatte wegen seiner U-Haft eine Stelle nicht antreten können.

13.09.2019