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Panorama Mutmaßliche Gruppenvergewaltigung: Ermittlungsgruppe bleibt bestehen
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10:13 24.03.2019
Eine Straße im Industriegebiet Nord hinter einem Diskothekenareal, wo die Tat geschah. Quelle: Patrick Seeger/dpa
Freiburg

Im Fall der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung in Freiburg wertet die Polizei knapp fünfeinhalb Monate nach der Tat weiter Spuren und Hinweise aus. Die im vergangenen Oktober gegründete Ermittlungsgruppe „Club“ bleibe bestehen und arbeite an der weiteren Aufklärung, sagte eine Sprecherin der Polizei in Freiburg der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Zudem seien Spezialisten des Landeskriminalamtes (LKA) im Labor am Auswerten von Spuren. Es handele sich wegen vielen Verdächtigen sowie der Vielzahl von Spuren und Hinweisen um umfangreiche und komplexe Ermittlungen. Ziel sei es, für die anstehenden Gerichtsprozesse Beweise zu sichern.

Mitte Oktober war den Ermittlern zufolge eine 18-Jährige nachts in Freiburg nach einem Discobesuch in einem Gebüsch vor der Diskothek von mehreren Männern vergewaltigt worden. Nach der Tat hat die Polizei zehn Verdächtige festgenommen - acht Syrer im Alter von 18 Jahren bis 29 Jahren, ein 18 Jahre alter Algerier und ein 25-jähriger Deutscher ohne Migrationshintergrund. Alle sind in Untersuchungshaft.

Einen möglichen elften, unbekannten, Verdächtigen sucht die Polizei mit einem Phantombild.

Termine für die Prozesse gibt es nach Angaben des Freiburger Landgerichts bislang noch nicht (Az.: 6 KLs 181 Js 1138/19 AK 2/19 und 6 KLs 181 Js 35640/18 AK 3/19).

Von RND/dpa