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Panorama Model mit Down-Syndrom wirbt für Kosmetik-Hersteller
Mehr Welt Panorama Model mit Down-Syndrom wirbt für Kosmetik-Hersteller
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15:20 15.01.2019
Das australische Model Madeline Stuart lässt sich von ihrem Gen-Defekt ihren Traum vom Modeln nicht nehmen. Quelle: dpa/Jason Szenes
Hannover

Kate Grant ist 19 und kommt aus Nordirland. Wie die meisten jungen Mädchen in ihrem Alter interessiert sie sich für Beauty und Mode, doch in einer Sache unterscheidet sie sich von den meisten ihrer Freundinnen: Kate hat das Down-Syndrom, auch Trisomie 21 genannt. Von dem Gen-Defekt betroffene Menschen haben verschiedene geistige und körperliche Einschränkungen – von denen sich die 19-Jährige jedoch nicht ihr Leben diktieren lassen möchte. Auch der Kosmetik-Hersteller „Benefit“ stellt sich klar gegen die Ausgrenzung von Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung und setzt ein klares Zeichen: Denn Kate ist das neue Gesicht der „Benefit“-Kampagne „Roller Liner“ Eyeliner.

Der Fokus der Kampagne liegt auf den Augen – ein äußeres Merkmal, das besonders bei Menschen mit dem Down-Syndrom auffällig ist. Damit wollen Model und Label die folgende Botschaft verbreiten: Wir lassen uns von Behinderungen den Spaß an Schönheit nicht verderben.

Gegenüber dem britischen Magazin „Metro“ verriet Kates Mutter, dass ihre Tochter hoffe, ein Vorbild für alle Models mit dem Down-Syndrom zu werden. Und dass Modeln und Trisomie 21 sich nicht automatisch ausschließen, stellt auch die junge Madeline Stuart erfolgreich unter Beweis. Von sich selbst sagt die junge Frau, sie sei das erste internationale Supermodel mit Down-Syndrom und teilt ihr Lifestyle-Leben mit ihren Instagram-Followern. Doch auch aus den schweren Zeiten, die das Down-Syndrom mit sich bringt, macht die Australierin kein Geheimnis. Und so versorgt sie ihre Fans mit jeder Menge Bildern aus ihrem Leben, das sich teils auf dem Laufsteg, teils aber auch im Krankenhaus abspielt.

Eines ist sicher: Dass junge Frauen wie Kate oder Madeline ihre Handycaps nutzen, um mit Tabus zu brechen, sollte in der heutigen Zeit, in der „Body Positivity“ und Co. immer mehr Bedeutung bekommen, zum Alltag werden.

Von RND/liz

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