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Panorama Mindestens 38 Tote und über 190 Verletzte durch Tornado in Südchina
Mehr Welt Panorama Mindestens 38 Tote und über 190 Verletzte durch Tornado in Südchina
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17:34 06.05.2010
Quelle: dpa
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Ein Tornado gefolgt von heftigen Hagel- und Regenstürmen hat am Donnerstag im Südwesten Chinas schwere Zerstörungen angerichtet. Mindestens 38 Menschen wurden nach Angaben chinesischer Medien getötet und mehr als 190 weitere verletzt, tausende Häuser stürzten ein oder wurden beschädigt. Nach den Worten eines örtlichen Beamten hatte es in der Region zuvor noch nie Wirbelstürme gegeben.

Den Angaben der chinesischen Medien und örtlichen Behörden zufolge fegte der Tornado gegen 2.00 Uhr früh (Ortszeit) über die Millionenstadt Chongqing hinweg und setzte dann seinen Weg in die benachbarten Provinzen Guizhou und Hunan fort. Allein im mehr als 30 Millionen Einwohner zählenden Chongqing kamen 29 Menschen ums Leben, sechs weiter wurden Stunden später noch vermisst. 70.000 Einwohner mussten in Sicherheit gebracht werden. Rund tausend Häuser wurden zerstört, tausende weitere beschädigt. Zahlreiche Straßen wurden überschwemmt, die Felder in zwei ländlichen Bezirken verwüstet. In mehreren Vorstädten fiel der Strom aus.

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In Guizhou starben fünf Menschen bei Erdrutschen, in Hunan wurden vier weitere Tote gezählt. Einem Vertreter des Bezirks Dianjiang zufolge dauerte der heftige Regen am Donnerstag an. Die Region wird seit vergangenem Jahr von einer anhaltenden Dürre heimgesucht.

dpa / afp