Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Mindestens 19 Tote bei Zugunglück in Ägypten
Mehr Welt Panorama Mindestens 19 Tote bei Zugunglück in Ägypten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:41 15.01.2013
Retter suchen in den Trümmern der zerstörten Waggons nach weiteren Verletzten. Quelle: dpa
Kairo

117 Insassen des Zuges, der von der Armee für den Transport von mehr als 1300 Rekruten gemietet worden war, erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Der Unglückswaggon wurde durch den Aufprall in mehrere Stücke gerissen. Der Zugführer, der den Auftrag hatte, die zwölf Waggons mit den Soldaten von Oberägypten nach Kairo zu bringen, wurde nach Angaben aus Sicherheitskreisen festgenommen.

Ein verletzter Soldat sagte dem Nachrichtenportal „youm7“, die Soldaten hätten den Lokomotivführer bereits während eines Halts in der Stadt Minia aufgefordert, nicht so schnell zu fahren. Er sei jedoch danach im gleichen Tempo weitergerast.

Es ist bereits das zweite schwere Zugunglück in Ägypten binnen weniger Wochen. Im November waren 50 Kinder und zwei Erwachsene getötet worden, als ein Zug südlich von Kairo an einem Bahnübergang in einen Schulbus raste.

Die Ministerin für Versicherung und Soziales, Nagwa Chalil kündigte an, die Verletzten und die Angehörigen der Todesopfer sollten Geld erhalten. Für jeden Toten sollen laut Medienberichten 10.000 ägyptische Pfund (1140 Euro) aus der Staatskasse gezahlt werden. Die Verletzten erhalten jeweils 2000 Pfund. Das Verkehrsministerium kündigte die Bildung einer Untersuchungskommission an.

Mehrere Gegner der islamistischen Regierung nahmen den Unfall zum Anlass, über die aus ihrer Sicht mangelhaften staatlichen Dienstleistungen zu klagen. Da die Strecke am Unfallort, der auf der Höhe des Dorfes Al-Badraschien liegt, wurde ein Zug, der am Dienstag mit 45 Strafgefangenen von Assuan nach Kairo hätten fahren sollen, in der Stadt Assiut gestoppt. Die Gefangenen seien vorübergehend in das Gefängnis von Assiut gebracht wurden, berichtete „youm7“.

dpa

Der Fußlappen hat ausgedient. Nach 300 Jahren hat Russlands Armee seinen Soldaten normale Socken angeordnet.

15.01.2013

Nicht nur Polizisten, sondern auch Feuerwehrleute werden immer häufiger brutal angegriffen. Innenminister Uwe Schünemann fordert einen eigenen Strafrechtsparagrafen, um diese Übergriffe schärfer zu bestrafen.

Saskia Döhner 15.01.2013
Panorama Jury wählt Kachelmann-Ausspruch - „Opfer-Abo“ ist das Unwort des Jahres 2012

Weder „Schlecker-Frauen“ noch „Anschlussverwendung“ und auch nicht „moderne Tierhaltung“: Das Unwort des Jahres 2012 ist „Opfer-Abo“ - ein Ausdruck des ehemaligen Wettermoderators Jörg Kachelmann. Dieser hatte gesagt, dass Frauen in der Gesellschaft ein „Opfer-Abo“ hätten.

15.01.2013