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Panorama Mindestens 16 Tote bei Busunglück mit Wanderern
Mehr Welt Panorama Mindestens 16 Tote bei Busunglück mit Wanderern
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17:47 28.05.2009
Vermutlich wegen defekter Bremsen kam es zu dem Unfall.
Vermutlich wegen defekter Bremsen kam es zu dem Unfall. Quelle: AFP
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Der Unfall habe sich am Morgen in der Nähe der Stadt Yambol im Südosten des Landes ereignet, teilte das Innenministerium in Sofia mit. Die Bremsen des Busses hätten versagt, als er in eine Gruppe von Wanderern raste.

Die meisten Opfer seien inländische Touristen gewesen, die zu Fuß eine steile Bergstraße im Standja-Gebirge erwandern wollten. Laut Gesundheitsministerium schwebten vier der Verletzten in Lebensgefahr. Unter den Todesopfern seien elf Seniorinnen, vier Männer und ein Jugendlicher.

Der Bus habe zunächst eine Seniorengruppe auf den Berg gebracht, auf der Rückfahrt mit etwa 20 Insassen habe sich dann der Unfall ereignet. Ersten Erkenntnissen zufolge versagten bei dem Bus bei der Abfahrt von dem Berg die Bremsen. Er raste in die Touristengruppe und überschlug sich.

Das bulgarische Parlament gedachte der Opfer in einer Schweigeminute. Ministerpräsident Sergej Stanischew und Präsident Georgi Parwanow eilten an den Unglücksort. Für Freitag wurde in Bulgarien ein nationaler Trauertag ausgerufen. Die Parteien sollten vorübergehend den Wahlkampf zur Europawahl aussetzen. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso erklärte sein Beileid.

afp