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Panorama Millionen-Diebstahl in München: Angeklagte schweigen beim Prozessauftakt
Mehr Welt Panorama Millionen-Diebstahl in München: Angeklagte schweigen beim Prozessauftakt
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16:31 14.01.2020
Das Modell eines Bankfachtresors ist im Gerichtssaal des Landgericht München I aufgebaut. Im Prozess um einen millionenschweren Diebstahl aus den Schließfächern einer Münchner Bank haben fünf der sieben Angeklagten die Aussage verweigert. Quelle: Britta Schultejans/dpa
München

Im Prozess um einen millionenschweren Diebstahl aus den Schließfächern einer Münchner Bank haben fünf von sieben Angeklagten am Dienstag die Aussage verweigert. Zwei Angeklagte ließen die Vorwürfe gegen sie über ihre Anwälte bestreiten, ohne selbst Angaben zur Sache zu machen.

Die Staatsanwaltschaft wirft den sechs Männern und einer Frau vor, aus Schließfächern im Tresorraum der Bank in der Münchner Innenstadt knapp 4,6 Millionen Euro erbeutet zu haben. Die Frau ist eine Bankangestellte, die die Bande mit Insiderwissen versorgt haben soll. Der Tatvorwurf lautet auf "schweren Bandendiebstahl".

Ein Angeklagter eröffnete Konto bei der Bank

Ein Angeklagter, der die Vorwürfe laut Erklärung seines Verteidigers "vollumfänglich" bestreitet, eröffnete ein Konto bei der Bank, das die Bande dazu genutzt haben soll, ein Schließfach zu beantragen. Das Konto habe sein Mandant zwar eröffnet, räumte der Verteidiger ein - ansonsten habe er mit der Sache aber überhaupt nichts zu tun.

Die Bankangestellte soll dann laut Anklage gezielt ein Schließfach im Tresorraum zugewiesen haben, das sich in unmittelbarer Nähe zu den Schließfächern einer Kundin befand, die dort einen Millionenbetrag untergebracht hatte. Einer der Angeklagten soll das Fach aufgebrochen und das Geld in einem Rollkoffer aus der Bank geschafft haben. "Anschließend wurden die Schließfächer mit Heißkleber und einem Klebeband am Öffnungsmechanismus wieder geschlossen, um eine Alarmauslösung zu unterdrücken", heißt es in der Anklage.

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