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Panorama Michael Jacksons Familie fordert zweite Autopsie
Mehr Welt Panorama Michael Jacksons Familie fordert zweite Autopsie
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23:14 27.06.2009
Michael Jacksons Stern wird sicher nicht untergehen. Quelle: Paul J. Richards
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Das sagte am Samstag ein Sprecher des gerichtsmedizinischen Instituts von Los Angeles. Nach Angaben der Promi-Website TMZ.com wurde mit der Autopsie bereits begonnen, an einem unbekannten Ort in der kalifornischen Metropole. Eine erste Untersuchung hatte keine Hinweise auf Gewalteinwirkung ergeben. Toxikologische Gutachten sollen erst in vier bis sechs Wochen vorliegen.

Die Organisatoren von Jacksons geplanter Comeback-Tour widersprachen derweil Berichten, der Sänger sei in den den Tagen vor seinem Tod gebrechlich gewesen. Jackson habe 24 Stunden vor seinem Tod bei den Proben für seine Londoner Konzerte „vor Glück gestrahlt“, sagte Randy Phillips von der Konzertagentur AEG Live der „Los Angeles Times“. Der an den Proben beteiligte Zauberer Ed Alonzo sagte, Jackson habe nicht einmal Pause gemacht um Wasser zu trinken. „Er sah großartig aus und war voller Energie.“ Der US-Bürgerrechtler Jesse Jackson, ein Vertrauter der Jackson-Familie, sagte dem TV-Sender CNN, der Sänger habe drei Stunden täglich trainiert und danach noch drei Stunden getanzt. Michael sei „obenauf“ gewesen und habe sich gut gefühlt.

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Der erst 50-jährige Jackson war am Donnerstagabend in seiner Villa in Los Angeles zusammengebrochen und kurz darauf gestorben. Die Polizei hofft, dass eine Befragung seines Leibarztes Conrad Murray Hinweise auf die Todesursache geben könnte. Familie und Freunde führen Jacksons plötzlichen Tod auch auf dessen starken Medikamentenkonsum zurück. Ein früherer Manager Jacksons machte hingegen „kriminelle“ Ärzte für den Tod des „King of Pop“ verantwortlich.