Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Mehr als 20 Deutsche in verunglückter Air-France-Maschine
Mehr Welt Panorama Mehr als 20 Deutsche in verunglückter Air-France-Maschine
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:58 01.06.2009
An Bord des vermissten Air-France-Flugzeuges waren auch Deutsche. Quelle: Jack Guez/afp

Die ARD-„Tagesschau“ berichtete auf ihrer Internetseite, nach Angaben des für Verkehr zuständigen französischen Umweltministers Jean-Louis Borloo seien mehr als 20 Deutsche in dem Airbus A330-200 gewesen.

Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte, es bemühe sich um „belastbare Informationen“ und stehe mit dem Konsulat in Rio de Janeiro und dem Pariser Krisenstab in Kontakt. Man prüfe die Passagierliste. Der Airbus war auf dem Flug von der brasilianischen Metropole nach Paris vom Radarschirm verschwunden. An Bord befanden sich nach Angaben der Fluggesellschaft 216 Passagiere und 12 Besatzungsmitglieder.

Der Air-France-Flug 447 war am Sonntag um 19.00 Uhr Ortszeit in Rio de Janeiro gestartet und sollte um 11.15 Uhr europäischer Zeit am Pariser Flughafen Charles de Gaulle eintreffen. Nach Angaben von Air France flog die Maschine gegen 4.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit durch eine Zone mit Stürmen und Turbulenzen vor der brasilianischen Küste. Um 4.14 Uhr wurde eine automatische Botschaft aus dem Flugzeug aufgefangen, derzufolge es eine Störung in der Bordelektrik gab. An Bord des 2005 in Dienst gestellten Airbus’ waren 126 Männer, 82 Frauen, 7 Kinder und ein Baby. Zuletzt wurde die Maschine vor gut zwei Wochen überprüft.

Der brasilianische Luftfahrtexperten Gustavo Adolfo Franco Ferreira sagte dem ZDF zufolge, die Maschine sei zum Zeitpunkt des Gewitters wahrscheinlich maximal 300 Kilometer östlich der Insel Fernando de Norohna im Atlantik gewesen und habe Kurs auf Afrika genommen. Dass dem Piloten noch eine Notwasserung geglückt sein könnte, sei angesichts der beschriebenen Probleme mit der Elektronik wenig wahrscheinlich.

Air France sprach den Angehörigen und Freunden der Menschen an Bord ihr Mitgefühl aus. Ärzte, Psychologen und Freiwillige kümmerten sich an den Flughäfen in Paris und Rio de Janeiro um die Hinterbliebenen. Die Fluggesellschaft hat die kostenlose Hotline 0033-157021055 für Anrufer aus dem Ausland eingerichtet.

ddp

In Niedersachsen gibt es einen ersten bestätigten Fall von Schweinegrippe. Betroffen sei ein vierjähriger Junge aus Schorten im Landkreis Friesland, sagte der Sprecher der Kreisverwaltung, Sönke Klug, am Montag in Jever.

01.06.2009

In Neuenkirchen (Landkreis-Fallingbostel) ist am Freitag ein 15 Monate altes Kind in einem Gartenteich ertrunken. Nach Polizeiangaben vom Montag hatte die Mutter das auf dem Grundstück spielende Kind nur kurz aus den Augen gelassen.

01.06.2009

Nach dem möglichen Fund des Leichnams von Rosa Luxemburg in der Rechtsmedizin der Charité hat sich Linksfraktionschef Gregor Gysi für eine Umbettung der ermordeten Sozialistin ausgesprochen.

01.06.2009