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Panorama Maßkrugschlag, Belästigung, Drohnenflug: Die Polizeieinsätze zum Wiesn-Start
Mehr Welt Panorama Maßkrugschlag, Belästigung, Drohnenflug: Die Polizeieinsätze zum Wiesn-Start
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09:13 23.09.2019
Männer mit Oktoberfest-Hut schlafen ihren Rausch aus. Quelle: imago images/Ralph Peters
München

Eine Maßkrugschlägerei, eine sexuelle Belästigung und Taschendiebstähle - die Polizei hat zum Auftakt des Oktoberfests mit den Wiesn-üblichen Vergehen zu tun gehabt.

Schlag mit dem Maßkrug

Wie so oft gab es für den ersten Schlag mit dem Maßkrug keinerlei ersichtlichen Grund: Ein 26-jähriger Niederländer hatte einem 49-jähriger Münchner in einem Festzelt plötzlich sein Trinkgefäß ins Gesicht geschlagen, wie die Beamten am Sonntag berichteten. Der Münchner stürzte und erlitt eine Platzwunde unter dem Auge. Die beiden Männer hatten davor nichts miteinander zu tun gehabt. Der 26-Jährige soll zur Klärung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt werden

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Taschendiebe unterwegs

Gleich am ersten Abend fassten Fahnder zwei Taschendiebe. Einer hatte mehreren Wiesnbesucherinnen in einem Zelt in die Handtaschen gegriffen. Ein anderer wurde beobachtet, wie er einem Schweizer Touristen das Handy aus der Hosentasche ziehen wollte.

Wieder zwei Schläge - Das 186. Oktoberfest ist eröffnet

Betrunkener legt Bahnverkehr lahm

Mit fast zwei Promille torkelte ein Wiesnbesucher auf dem Heimweg über die Bahngleise und legte den Bahnverkehr am Münchner Festgelände lahm. Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn sperrte in der Nacht zum Sonntag die Strecke, bis der 25-Jährige gefunden wurde. Wie die Bundespolizei mitteilte, summierten sich die Verspätungen im S-Bahn-, Regional- und Fernverkehr auf 245 Minuten.

Sexuelle Belästigung

Schon vor dem Start der Wiesn gab es eine sexuelle Belästigung. Ein 60-jähriger Fotograf hatte sämtliche Bedienungen eines Festzeltes fotografiert. Als eine 55-Jährige ihn nach Abzügen der Bilder fragte, forderte der Mann Küsse auf die Wange und fasste der Frau an die Brust. Sie reagierte - aber nicht wie von ihm gewünscht, sondern mit einer Anzeige.

Verbotener Drohnenflug

Zudem holten die Beamten eine Drohne aus der Luft. Ein 43-jähriger US-Amerikaner hatte sie aufsteigen lassen - das ist über dem Festgelände strikt verboten. Fluggerät, Fernbedienung und Handy wurden beschlagnahmt, der US-Gast wurde gegen eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro wieder entlassen.

Lesen Sie hier alles zum Oktoberfest 2019

RND/dpa/msc

Die gute Nachricht vorweg: Alle 49 Passagiere eines Busunfalls im Allgäu blieben unverletzt. Der Busfahrer war unterwegs zur Wiesn nach München und nach 12,5 Stunden am Steuer vermutlich übermüdet. Er durfte nicht weiterfahren, trotzdem kamen die Oktoberfesttouris ans Ziel.

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