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Panorama Managerin weist nach Carradine-Tod Berichte über Selbstmord zurück
Mehr Welt Panorama Managerin weist nach Carradine-Tod Berichte über Selbstmord zurück
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13:15 05.06.2009
Carradines Managerin glaubt nicht an Selbstmord: Er habe gerade einen Film gedreht und Pläne für weitere gehabt. Quelle: Johannes Simon/ddp
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„Ich kann Ihnen zu 100 Prozent sagen, dass er niemals Selbstmord begangen hätte“, sagte Tiffany Smith dem US-Magazin „People“. „Er war so voller Leben.“ Auch wenn Carradine offen über seinen früheren Kampf mit Drogen und Alkohol sowie Gedanken an Selbstmord gesprochen habe, sei er zuletzt guter Dinge gewesen. Er habe eifrig an seinem aktuellen Film gearbeitet und wollte in den USA drei weitere Filme drehen.

Der Star aus der TV-Serie „Kung Fu“, der auch den Bill in Quentin Tarantinos „Kill Bill“ spielte, war am Donnerstag leblos in einem Hotelzimmer in Bangkok aufgefunden worden, wo er sich für Dreharbeiten zu seinem jüngsten Film aufhielt. Berichten zufolge soll Carradine ein gelbes Seil um den Hals gehabt haben. Ein Polizist sagte laut „People“, man gehe zwar von einem Selbstmord aus, aber die Umstände seien verdächtig.

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Die Angehörigen des Schauspielers trauerten um den 72-Jährigen. Seine Nichte Martha Plimpton erklärte: „Wir werden ihn alle schrecklich vermissen.“ Carradine sei das Verbindungsglied der Familie gewesen, das diese über die Jahre zusammengehalten habe.

In seiner Karriere drehte Carradine mehr als 100 Filme unter anderem mit Regisseuren wie Martin Scorsese oder Ingmar Bergman. Ein Comeback feierte er 2003 in Tarantinos „Kill Bill“. Für den zweiten der beiden Filme erhielt er seine vierte Golden-Globe-Nominierung. In den deutschen Kinos lief Ende April der Actionfilm „Crank 2: High Voltage“ mit Carradine an.

ddp