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Panorama Lehrer identifizieren Kinderporno-Opfer
Mehr Welt Panorama Lehrer identifizieren Kinderporno-Opfer
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18:14 07.03.2016
Die Polizei hat zwei mutmaßliche Kinderschänder festgenommen. Zwei Grundschullehrer hatten die Opfer erkannt und Hinweise auf die möglichen Täter gegeben. Quelle: Jens Kalaene/dpa
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Frankfurt/Main

Das Bundeskriminalamt Wiesbaden arbeitete seit Mitte 2015 an dem Fall, kam aber nicht weiter. Deshalb leitete die Polizei im Februar eine sogenannte "bundesweite zielgruppenorientierte Öffentlichkeitsfahndung" an Schulen ein, wie Oberstaatsanwalt Alexander Badle am Montag sagte.

Schulleiter geben entscheidende Hinweise

Dabei wurden Grundschullehrern Fotos der Opfer vorgelegt – nicht pornografische, wie die Generalstaatsanwaltschaft betonte. "Zwei Schulleiter identifizierten die jeweiligen Opferkinder eindeutig und gaben die für die Identifizierung der Beschuldigten entscheidenden Hinweise", sagte Oberstaatsanwalt Badle.

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Daraufhin wurden in Nordrhein-Westfalen und in Bayern zwei Männer wegen des Verdachts auf schweren sexuellen Missbrauch und Verbreitung kinderpornografischer Schriften festgenommen:

  • In Leverkusen ein 40-Jähriger, der seit September 2012 seine heute 9-jährige Tochter sexuell missbraucht haben soll. Die Übergriffe soll er fotografiert und die Bilder über das Internet verbreitet haben.
  • Im Landkreis Günzburg in Bayern ein 45-Jähriger. Er wird verdächtigt, seit Oktober 2013 seine heute 13-jährige Cousine schwer missbraucht zu haben. Er soll nicht nur fotografiert, sondern auch gefilmt haben.

Wegen Flucht- und Wiederholungsgefahr wurde in beiden Fällen Haftbefehl erlassen.

dpa

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