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Panorama Kritik für schlechte Noten: Klimaaktivistin wehrt sich
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17:48 06.12.2019
Aktivisten sitzen auf einem Sofa bei der „Fridays for Future“-Demonstration in Köln.
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Maira Kellers setzt sich unermüdlich für das Klima ein – und lässt dafür auch ihre Schulnoten schlechter werden. Die 14-Jährige ist Sprecherin der Fridays-for-Future-Bewegung in Köln und organisiert Demonstrationen mit mehreren Tausend Menschen. In einem Interview mit der „Tagesschau“ gab Kellers nun an, dass sich ihre Noten verschlechtert hätten, seitdem sie die Demonstrationen organisiere.

Viele Facebook-Nutzer übten Kritik an der 14-Jährigen. So meint ein User: „Ohne gute Noten wird's auch mit der Zukunft nichts. Fehlstunde bleibt Fehlstunde.“ Andere wiederum unterstützen die Klimaaktivistin: „Mit der Haltung und Power ist es völlig wurscht, was sie für Noten hat. Mit dem Rückgrat kann sie managen, influencen, projektsteuern, kreieren und organisieren“, meint ein anderer Nutzer.

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Klimaaktivistin setzt sich zur Wehr

Auf die zahlreichen negativen Kommentare reagiert Kellers nun mit einem Post bei Twitter. Darin heißt es: „Ich: organisiere seit einem Jahr Fridays for Future mit – alleine gestern waren wir 630.000 für echte Klimagerechtigkeit. GroKo: Ignoriert uns & verabschiedet sich von 1,5°. „Tagesschau“, „Bild“ etc: Berichten über MEINE nicht perfekten Schulnoten, statt über Klimapolitik.

Auch dafür bekommt die 14-Jährige zahlreiche positive Kommentare. „Ihr macht das Richtige! Ich wünschte, wir hätten das in eurem Alter gemacht!“, schreibt ein User. Ein weiterer meint: „Danke für dein großes Engagement, lass dich nicht unterkriegen!“

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RND/ce

Der Artikel "Kritik für schlechte Noten: Klimaaktivistin wehrt sich" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.