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Panorama Kerry Washington wird zum Photoshop-Opfer
Mehr Welt Panorama Kerry Washington wird zum Photoshop-Opfer
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15:00 06.04.2016
Foto: Die US-Schauspielerin Kerry Washington ist das jüngste Photoshop-Opfer einer amerikanischen Zeitschrift.
Die US-Schauspielerin Kerry Washington ist das jüngste Photoshop-Opfer einer amerikanischen Zeitschrift. Quelle: dpa/Instagram/Kerry Washington
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Hannover

Es passiert immer wieder: Stars werden dank Photoshop bis zur Unkenntlichkeit retuschiert. Das jüngste Opfer der nachträglichen Bearbeitung ist die US-Schauspielerin Kerry Washington. "Digitale Bildbearbeitung ist mir nicht fremd", schreibt die 39-Jährige in einem langen Beitrag auf der Fotoplattform Instagram. Gewissermaßen sind wir eine Gesellschaft von Bild-Anpassern geworden – wer liebt sie nicht, die Filter?", erklärt sie weiter. Grundsätzlich finde sie leichte Veränderungen nicht verwerflich.

Aber als sie ihr Foto auf dem Cover der amerikanischen Fachzeitschrift "Adweek" sieht, erkennt sich die aus "Fantastic Four" (2005) und "Django Unchained" (2012) bekannte Schauspielerin allerdings nicht mehr wieder: "Es fühlt sich komisch an ein Bild anzuschauen, das sich so von dem unterscheidet, was ich im Spiegel sehe. Es ist ein bedauerliches Gefühl."

Jim Cooper, verantwortlicher Redakteur bei "Adweek", bedauerte bei Twitter, dass Washington mit dem Cover nicht zufrieden war.

Mit ihrem Posting will Washington die Diskussion um Photoshop-Bearbeitung erneut anregen. Bereits Anfang des letzten Jahres hatte ein Foto auf dem Cover der Zeitschrift "InStyle" für Wirbel gesorgt. Darauf war die dunkelhäutige Schauspielerin von vielen Lesern als viel zu hellhäutig wahrgenommen worden. Das Magazin rechtfertigte sich daraufhin beim Kurznachrichtendienst Twitter, dass die Ausleuchtung wahrscheinlich zu den Veränderungen des Hauttons geführt habe.

Washington bleibt mit ihrer Kritik an der digitalen Bildbearbeitung nicht allein. In den vergangenen Monaten haben sich mehrere Stars – von Lena Dunham über Lady Gaga und Jennifer Lawrence bis zu Diane Kruger – darüber beklagt.

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