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21:23 20.07.2016
Das Mädchen trieb leblos im Schwimmbecken, als die Jugendlichen auf es aufmerksam worden.
Das Mädchen trieb leblos im Schwimmbecken, als die Jugendlichen auf es aufmerksam worden. Quelle: dpa/Symbolfoto
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Cloppenburg/Vechta

Ein Bademeister habe das Mädchen reanimiert. Es kam noch im Freibad wieder zu Bewusstsein. Die Polizei geht von einem Unglücksfall aus und rief die Jugendlichen auf, sich zu melden.

Unterdessen verlangt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) von den Kommunen eine bessere Sicherung von Badeseen. „Die Sicherheit muss im Vordergrund stehen und die Kommunen können nicht einfach den Hausmeister schicken und ein ,Baden verboten’-Schild aufstellen“, sagte DLRG-Sprecher Achim Wiese in Bad Nenndorf. Städte und Gemeinden müssten für die Badestellen in ihrem Bereich Gefahrenanalysen vornehmen und im Anschluss über das erforderliche Maß an Sicherung beraten. In überschaubarem Maße könne die DLRG etwa an Wochenenden Rettungsschwimmer stellen. Während die Nord- und Ostseeküste während der Badesaison täglich von DLRG-Rettungsschwimmern überwacht werden, sei dies bei Binnengewässern nur selten der Fall, kritisierte die DLRG. Dort aber verunglückten im vergangenen Jahr rund 80 Prozent der bundesweit 488 Ertrunkenen.

r.

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