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Panorama Jacob Schrot „kann Kanzler“
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15:22 20.06.2009
Jacob Schrot (2.v.r.) ist Germany's next Politiktalent: Der Abiturient aus Brandenburg an der Havel hat sich im Finale der Polit-Castingshow "Ich kann Kanzler!" in Berlin deutlich gegen fünf Mitbewerber durchgesetzt. Das Archivfoto zeigt die Kandidaten der ZDF-Sendung mit ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender (5.v.l.) und Jurymitglied Günther Jauch (4.v.l.). Quelle: Michael Gottschalk/afp

72,6 Prozent der Zuschauer stimmten am Ende für den Abiturienten aus Brandenburg/Havel. Für die „politische Talentshow“ hatten sich mehr als 2500 Interessenten zwischen 18 und 35 Jahren mit „ihren Ideen für Deutschland“ beworben.

„Es war eine unentbehrliche Erfahrung, die ich nie missen möchte. Ich habe mich wirklich gut gefühlt dabei“, sagte der Sieger. „Jetzt werde ich erst mal schlafen, und mein Erfolg wird hoffentlich viele Jugendliche bewegen, sich politisch zu interessieren.“ Der 18-Jährige erhält als Gewinn ein Kanzler-Monatsgehalt (rund 16 000 Euro) und ein Praktikum im Bundestag. Schrot ist seit zwei Jahren Mitglied der Jungen Union (JU) und der Mutterpartei CDU. Er ist Schulsprecher, JU-Kreisvorstandsmitglied, UNICEF-Junior-Botschafter sowie Mitglied des Sicherheits- und Präventionsrates der Stadt Brandenburg/Havel.

Auf den zweiten Platz kam Philip Kalisch (30) aus Hamburg mit 27,4 Prozent. „Wir hatten hier die Gelegenheit, uns gegen Politikverdrossenheit einzusetzen und für unsere politischen Ideen zu werben“, sagte er. Dritte wurde die 18-jährige türkischstämmige Schülerin Nuray Karaca aus Wiesbaden.

In der Jury saßen der frühere Bremer Bürgermeister Henning Scherf (SPD), Moderator Günther Jauch und Comedian Anke Engelke. 40 der Bewerber präsentierten sich in einer Vorentscheidung in Bonn vor dem Gremium. Die Juroren bestimmten sechs Kandidaten für das Finale in Berlin. Dort mussten die Konkurrenten verschiedene Tests bestehen, die laut Sender ihre Ideen und Argumente auf die Probe stellten. Es gab eine 45-sekündige Einstiegsrede, Wissensfragen, Straßenwahlkampf und eine Interviewsituation. Am Schluss der Sendung hielt Schrot eine einminütige Rede zum Thema Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit. Laut ZDF nahmen rund 180.000 Menschen an der Abstimmung teil.

Nach Senderangaben schalteten beim Finale 2,76 Millionen Zuschauer ein. Das war ein Marktanteil von 11,5 Prozent. Vorbild für „Ich kann Kanzler“ war das kanadische Format „Canada’s Next Great Prime Minister“. „Wir wollen junge Menschen für Politik interessieren und begeistern“, hatte ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender im Vorfeld gesagt.

ddp

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