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Panorama Jackson nach Spekulationen um Todesursache zum zweiten Mal obduziert
Mehr Welt Panorama Jackson nach Spekulationen um Todesursache zum zweiten Mal obduziert
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19:21 28.06.2009
Quelle: Gabriel Bouys/afp

Ergebnisse wurden zunächst jedoch nicht bekannt. Der Leibarzt Jacksons, der als einziger bei seinem plötzlichen Tod am Donnerstag anwesend war, wehrte sich gegen Verdächtigungen.

Die zweite Untersuchung der Leiche wurde bereits abgeschlossen, wie die „Los Angeles Times“ am Samstagabend berichtete. Eine erste Autopsie des im Alter von 50 Jahren überraschend verstorbenen Popstars war am Freitag ohne endgültiges Ergebnis geblieben. Toxikologische Gutachten sollen erst in vier bis sechs Wochen vorliegen. Hinweise auf Gewalteinwirkung gab es laut den Gerichtsmedizinern jedoch nicht.

Die Jacksons hatten sich zuvor unzufrieden mit den bisherigen Bemühungen um die Klärung der Todesursache gezeigt. „Uns gefällt nicht, was läuft“, sagte Vater Joe Jackson dem US-Promi-Magazin „People“. In ihrer ersten ausführlichen Erklärung gab die Familie des Musikers ihrer tiefen Bestürzung Ausdruck. In dem Schreiben, das Jacksons Vater dem US-Promi-Magazin „People“ übermittelte, ist „von einer der dunkelsten Stunden unseres Lebens“ die Rede. „Wir vermissen Michael unendlich, unser Schmerz ist nicht in Worte zu fassen.“

Die Familie frage sich vor allem, welche Rolle Jacksons Leibarzt Conrad Murray im Zusammenhang mit dem Tod des Popstars spiele, sagte der US-Bürgerrechtler und Pastor Jesse Jackson dem TV-Sender ABC. Er sei der Familie verdächtig, weil er bislang so wenig erklärt habe. „Wann ist der Arzt gekommen? Was hat er gemacht? Hat er ihm eine Spritze gegeben und wenn ja, was für eine?“

Murray wehrte sich am Samstag gegen die Anschuldigungen. Der Kardiologe werde von der Polizei nicht als Verdächtiger, sondern als Zeuge betrachtet, hob seine Sprecherin hervor. Bei einer zweiten Befragung durch die Polizei in Los Angeles sei es darum gegangen, „einige Ungereimtheiten“ aufzuklären. Murray war als einziger bei Jackson, als dieser zusammenbrach. Nach einem Pressebericht wurde Murrays BMW beschlagnahmt.

Die Promi-Website TMZ, die als erste über Jacksons Tod berichtet hatte, meldete, Jackson habe rund eine Stunde vor seinem Zusammenbruch das starke Schmerzmittel Demerol gespritzt bekommen. Die Organisatoren von Jacksons geplanter Comeback-Tour berichteten, Jackson habe noch 24 Stunden vor seinem Tod intensiv für die Konzerte geprobt und dabei keinerlei Anzeichen von Erschöpfung gezeigt.

Das frühere Kindermädchen von Jacksons drei Kindern, Grace Rwaramba, sagte, Jackson sei abhängig von Schmerzmitteln gewesen. „Oft musste ich ihm den Magen auspumpen. Er hat immer alles durcheinander genommen“, sagte die aus Ruanda stammende 42-Jährige der „Sunday Times“. „Einmal war es so schlimm, dass ich den Kindern verboten habe, ihn zu sehen.“ Rwaramaba, die Ende Dezember von Jackson entlassen wurde, sagte außerdem der „News of the World“, sie fürchte um die Zukunft der Kinder.

Die Angehörigen begannen derweil mit den Planungen für Jacksons Beerdigung. Nach Angaben des Pastors Al Sharpton erwägen sie eine Reihe zeitgleicher Trauerkundgebungen auf der ganzen Welt, um an den einstigen Ruhm des „King of Pop“ zu erinnern. Die Familie ist nach Angaben Sharptons empört darüber, dass die Berichterstattung nach seinem Tod sich vor allem auf die Vorwürfe der Kindesmisshandlung und Jacksons Finanzprobleme konzentrierte.

afp

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