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Panorama Jackson-Arzt soll wegen fahrlässiger Tötung angeklagt werden
Mehr Welt Panorama Jackson-Arzt soll wegen fahrlässiger Tötung angeklagt werden
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13:48 10.01.2010
Michael Jacksons ehemaliger Leibarzt Conrad Murray Quelle: ap
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Conrad Murray soll eine Verletzung seiner Sorgfaltspflicht zur Last gelegt werden, weil er mit der Behandlung Michael Jacksons vom medizinischen Standard abgewichen sei, wie ein Gewährsmann aus Justizkreisen am Freitag in Los Angeles sagte. Bevor die Staatsanwaltschaft Anklage erheben kann, muss die Polizei allerdings den Fall noch formell dem Bezirksstaatsanwalt übergeben.

Murray war bei Jackson, als dieser am 25. Juni im Alter von 50 Jahren starb, und steht seitdem im Mittelpunkt der Ermittlungen. Der Mediziner hat zugegeben, dem „King of Pop“ kurz vor dessen Tod ein starkes Narkosemittel injiziert zu haben. Jacksons Schwester Janet hat ihn für den Tod ihres Bruders verantwortlich gemacht.

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Ein früherer Berater von Jackson hat unterdessen den Fernsehsender Fox News wegen der Ausstrahlung eines Interviews mit der Exfrau des verstorbenen „King of Pop“ verklagt. Der Produzent F. Marc Schaffel wirft dem Sender eine Verletzung des Urheberrechts vor. In der am Donnerstag in Los Angeles eingereichten Klageschrift erklärte er, Fox habe Anfang Juli nach Jacksons Tod unerlaubt Auszüge aus dem Interview mit Debbie Rowe aus dem Jahr 2003 ausgestrahlt. Schaffel hat das Copyright dafür inne. Fox äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorwurf.

ap