Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama In New York kehrt nach "Sandy" etwas Normalität zurück
Mehr Welt Panorama In New York kehrt nach "Sandy" etwas Normalität zurück
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:46 01.11.2012
Teilweise fährt in New York die U-Bahn wieder, viele Menschen müssen aber auch noch auf Busse ausweisen. Quelle: dpa
New York

Die Zahl der Todesopfer stieg laut Behördenangaben vom Mittwochabend (Ortszeit) auf mindestens 72. Bundeskanzlerin Angela Merkel kondolierte US-Präsident Barack Obama. Angesichts der Todesopfer und der großen Zerstörungen wolle sie ihr tief empfundenes Mitgefühl ausdrücken, erklärte Merkel. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer."

An der von „Sandy" betroffenen Region an der US-Ostküste versuchten die Menschen überall, wo es möglich war, ihr normales Leben wieder aufzunehmen. Am Mittwoch hatten bereits die beiden Flughäfen John F. Kennedy und Liberty Airport in New Jersey wieder geöffnet, am Donnerstag sollte der New Yorker Stadtflughafen LaGuardia folgen. Auch in den Theatern am Broadway kehrte am Mittwochabend das Leben wieder zurück. Viele New Yorker nutzten dabei die Busse, die allerdings in der ganzen Stadt mit Staus zu kämpfen hatten, da die Ampeln immer noch nicht funktionierten.

Die Wall Street nahm mithilfe von Notstromaggregaten den Handel wieder auf. Die öffentlichen Verkehrsmittel in New York sollten am Donnerstag und Freitag umsonst zur Verfügung stehen. Damit solle der Straßenverkehr entlastet werden, sagte der Gouverneur des Staates New York, Andrew Cuomo. Drei von sieben überfluteten U-Bahn-Tunneln seien mittlerweile frei gepumpt worden. Zugleich schwor er die Menschen auf langwierigere Reparaturarbeiten ein. „Wir werden etwas Geduld und Toleranz benötigen", sagte er. Mehr als ein Dutzend U-Bahnlinien wollten am Donnerstag ihren Betrieb aufnehmen, aber keine Fahrt sollte in Gebiete unterhalb der 34. Straße gehen. Dort liegen die am schwersten betroffenen Stadtteile.

Obama gibt den Krisenmanager

Präsident Barack Obama, der für New York und Long Island den Notstand ausgerufen hatte, besuchte am Mittwoch New Jersey, wo er sich zusammen mit dem republikanischen Gouverneur Chris Christie als überparteilicher Krisenmanager präsentieren konnte. New Jersey könne mit langfristiger Hilfe durch die Bundesregierung rechnen, versprach Obama. Er werde auch nicht zulassen, dass Bürokratie die Hilfen behindere.

CNN berichtete unterdessen von einem geborstenen Treibstofftank in einer Raffinerie in der Ortschaft Sewaren südlich von New York. Ein Großteil des Diesels sei in von einem Auffangsystem absorbiert worden, sagte ein Sprecher der Raffinerie. Genauere Angaben lagen nicht vor. Sewaren liegt an der Atlantikküste. Das Sturmtief zog inzwischen in Richtung Kanada weiter.

dapd

Nach dem Wirbelsturm „Sandy“ sind nach wie vor sechs Millionen Amerikaner ohne Strom. Allein vier Millionen lebten in den Staaten New York und New Jersey, teilte das Energieministerium in Washington am Mittwoch (Ortszeit) mit.

01.11.2012

In den nächsten Tagen soll der erste Straftäter nach Niedersachsen kommen, der von der Polizei über eine elektronische Fußfessel überwacht wird. Das berichtet die „Bild“-Zeitung Hannover.

01.11.2012
Panorama Gefährliche Verklumpungen - Hipp ruft Babynahrung zurück

Weil verklumpte Nudeln im Hals von Kindern stecken bleiben könnten, ruft der Babynahrungshersteller Hipp das Produkt „Gemüseallerlei mit Mini-Pasta und zartem Bio-Rind“ zurück.

31.10.2012