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Panorama Impfskandal in Friesland: Rotes Kreuz soll 50.000 Euro Lohnkosten monatlich zusätzlich eingenommen haben
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12:36 01.10.2021
Ein Schild weist auf den Eingang des Impfzentrums Friesland hin.
Ein Schild weist auf den Eingang des Impfzentrums Friesland hin. Quelle: Mohssen Assanimoghaddam/dpa
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Schortens

Es kehrt keine Ruhe ein im Impfzentrum Friesland in Schortens. Eine ehemalige Mitarbeiterin hatte im Frühjahr zugegeben, Spritzen mit Koch­salz­lösung gefüllt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt.

Nun kommen Vorwürfe an die Chefs des Impfzentrums, welches vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betrieben wird, hinzu. Seit Anfang September ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Leiter des örtlichen Roten Kreuzes, weil sie im Impfzentrum Arbeitszeiten illegal abgerechnet haben sollen. Eine Razzia der Polizei am Impfzentrum hat es ebenfalls bereits gegeben.

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Nun berichtet der „Spiegel“, dass dort mehr als 50.000 Euro Lohnkosten monatlich abgerechnet worden seien, die nicht an Mitarbeitende ausgezahlt worden sind. Das DRK habe mit dem Landkreis Friesland Löhne ausgehandelt, die in Schortens teilweise dreimal höher ausfielen als die tatsächlich an die Mitarbeiter ausgezahlten Gehälter. Die Ermittlerinnen und Ermittler gingen zudem davon aus, dass das Rote Kreuz nicht nur die überhöhten Personalkosten in Rechnung stellte, sondern auch Arbeitsstunden, die in Wahrheit gar nicht geleistet wurden.

RND/nis

Der Artikel "Impfskandal in Friesland: Rotes Kreuz soll 50.000 Euro Lohnkosten monatlich zusätzlich eingenommen haben" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.