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Panorama Immer mehr Tote nach Erdbeben in Guatemala
Mehr Welt Panorama Immer mehr Tote nach Erdbeben in Guatemala
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12:00 08.11.2012
Mindestens 48 Menschen wurden beim Erdbeben im Westen Guatemalas getötet. Quelle: dpa
Guatemala-Stadt

Bei dem zerstörerischen Erdbeben im Westen Guatemalas sind am Mittwoch nach offiziellen Angaben mindestens 48 Menschen getötet worden. Präsident Otto Pérez teilte zudem am Abend (Ortszeit) mit, 150 Menschen seien verletzt worden und 23 seien verschollen. Nach Angaben von Rettungstrupps könnte die Zahl der Opfer noch steigen, berichtete die Zeitung „Siglo 21“. Die Bemühungen, aus den Trümmern Opfer zu bergen, waren in der Nacht zum Donnerstag noch im Gange.

Das Beben der Stärke 7,2 hatte am Mittwochmorgen weite Teile im Westen des mittelamerikanischen Landes erschüttert und erhebliche Schäden angerichtet. Es war das stärkste Beben seit Jahrzehnten in Guatemala. Allein im Departement San Marcos an der Grenze zu Mexiko wurden 39 Menschen getötet. Hier verursachte der Erdstoß die schlimmsten Schäden.

Die Notunterkünfte sind bereits überfüllt. „Wir wissen nicht, wo wir die Nacht verbringen können“, sagte ein Opfer der Zeitung. Nach Angaben von Pérez sind rund 17 000 Menschen von dem Unglück in Mitleidenschaft gezogen worden.

In den Ortschaften San Pedro Sacatépequez, El Recuerdo, San Francisco, El Quetzal und anderen stürzten zahlreiche Häuser ein oder wurden beschädigt. Ein besonders tragisches Unglück ereignete sich in dem Ort San Cristobal Cucho, wo eine zehnköpfige Familie von den Trümmern ihres Hauses begraben und getötet wurde.

Auch in dem benachbarten Departement Quetzaltenango brachen meist aus Lehm gebaute Häuser in sich zusammen. So berichteten Retter aus Concepción Chiquirichapa, dort seien zehn Menschen verschüttet worden. Vier von ihnen seien tot geborgen worden.

Das Seismologische Institut von Guatemala (Insuvimeh) gab die Stärke des Bebens mit 7,2 an. Das Seismologische Institut der USA hatte zunächst eine Stärke von 7,5 gemeldet. Das Epizentrum befand sich Medienberichten zufolge im Pazifik vor der Küste der Departements Retalhuleu und Quetzaltenango, unweit der Grenze zu Mexiko.

dpa

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