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Panorama Identität der Opfer von Ellwangen geklärt
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18:19 24.08.2009
Identität Opfer Ellwangen Ursache Flugzeugunglücke  unklar tödlichen Unfällen Wochenende Absturz zwei Verletzten
Die Ursache für die Flugzeugunglücke ist noch unklar. Quelle: Franz Rathgeb/ddp
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Die vier Hubschrauber-Insassen waren am Sonntag beim Zusammenstoß mit einem Kleinflugzeug vom Typ Cessna bei einem Flugplatzfest ums Leben gekommen. Der Hubschrauber brannte aus, nachdem er senkrecht nach unten gestürzt und auf dem Boden aufgeschlagen war. Der Pilot der Cessna machte eine Bruchlandung und wurde dabei schwer verletzt. Bei ihm handelt es sich um einen 57-Jährigen aus dem Raum Aalen. Das Unglück hatte sich nur wenige Hundert Meter von dem Fest entfernt ereignet. Die Ermittlungen zur Unfallursache können einem Polizeisprecher zufolge Wochen oder Monate in Anspruch nehmen. Der Sachschaden wird auf 250 000 Euro geschätzt.

Die Ursachen für die beiden Flugzeugunglücke am Wochenende in Baden-Württemberg mit insgesamt sechs Toten sind noch unklar. Sowohl zur Kollision eines Hubschraubers mit einem Kleinflugzeug in Ellwangen (Ostalbkreis) als auch zum Absturz eines Ultraleichtflugzeuges in Fronreute (Kreis Ravensburg) ergaben die bisherigen Untersuchungen nach Polizeiangaben noch keine konkreten Erkenntnisse. Unterdessen stürzte am Montag ein weiteres Ultraleichtflugzeug bei Eschbach im Markgräflerland in Südbaden ab. Dabei wurden zwei Menschen schwer verletzt.

Beim Absturz des Ultraleichtflugzeuges in Fronreute waren am Sonntag zwei weitere Männer ums Leben gekommen. Das Flugzeug war wenige Minuten nach dem Start in der Luft auseinandergebrochen. Bei den Toten handelt es sich um den 62-jährigen Piloten und seinen 54-jähriger Passagier. Am Montag wurden die Wrackteile von Experten begutachtet. Aussagen zur Unfallursache sind laut Polizei aber auch in diesem Fall noch nicht möglich.

Beim Absturz eines weiteren Ultraleichtflugzeuges bei Eschbach erlitten am Montag zwei ebenfalls männliche Insassen schwere Verletzungen. Nach Polizeiangaben befand sich das Flugzeug auf dem Anflug zum Flugplatz Bremgarten. Kurz vor der Start- und Landebahn stürzte es über freiem Feld ab. Weil zeitgleich noch zwei Sportflugzeuge in der Luft waren, schloss die Polizei eine Berührung oder mögliche Turbulenzen im Vorbeifliegen als Unglücksursache nicht aus. Konkrete Erkenntnisse gab es aber auch in diesem Fall zunächst nicht. Die Sportmaschinen konnten ohne Probleme landen.

ddp