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Panorama Guru nach Schießerei gestorben
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08:36 25.05.2009
Mindestens 11 Verletzte hat es bei der Schießerei in indischem Tempel gegeben. Quelle: afp/Samuel Kubani
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Die beiden Sikh-Prediger waren aus Indien angereist, um in einem Wiener Sikh-Tempel zu Gläubigen zu sprechen. Unter den etwa 200 Teilnehmern der Veranstaltung waren laut Polizei mehrere Bewaffnete, die aus anderen Sikh-Gemeinden kamen und mit den Ansichten des Gurus nicht einverstanden waren. Einer der Angreifer trug eine Schusswaffe, die übrigen Stichwaffen. Als die ersten Schüsse gefallen waren, sei „ein Tumult ausgebrochen“, sagte eine Augenzeugin laut APA.

In Österreich leben rund 10.000 Sikhs. Traditionell tragen die Männer dieser Gemeinschaft einen Bart, einen Turban und einen Dolch. Eine Augenzeugin sagte, die Angreifer seien als fundamentalistische Sikhs, vermutlich aus höheren Kasten, zu erkennen gewesen.

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afp