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Panorama Gruselfund an S-Bahn-Haltestelle: Frauenleiche lag in Reisekoffer
Mehr Welt Panorama Gruselfund an S-Bahn-Haltestelle: Frauenleiche lag in Reisekoffer
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14:07 31.07.2019
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Quelle: Friso Gentsch/dpa
Dortmund

Ein 24 Jahre alter Mann soll seine Ehefrau in Dortmund erstochen und die Leiche in einem Reisekoffer verstaut haben. Der Afghane sitze in Untersuchungshaft und sei „dringend tatverdächtig“, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Demnach wurde er am Montag in seiner Wohnung in Zwickau vorläufig festgenommen und mit einem Hubschrauber nach Dortmund geflogen. Die Staatsanwaltschaft erließ einen Haftbefehl wegen Totschlags.

Der Mann soll die 21 Jahre alte Frau am Freitag oder Samstag in Dortmund aufgesucht haben, als sie gerade auf die Kinder (fünf und neun Jahre alt) einer Freundin aufpasste. In der Wohnung soll er seine Ehefrau, die ebenfalls aus Afghanistan stammte, am frühen Sonntagmorgen mit mehreren Messerstichen getötet haben. Den Kindern sei nichts passiert und sie hätten die Tat auch nicht beobachtet, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

Motiv des Täters ist noch unklar

Die Freundin stellte den Angaben zufolge fest, dass ein Reisekoffer fehlte, nachdem ein Bekannter am Sonntag die Kinder und „viel Blut“ in der Wohnung entdeckt hatte. Beamte fanden das Gepäckstück mit der Leiche später nahe der S-Bahn-Haltestelle „Dortmund-Lütgendortmund“. Das Motiv des Täters sei noch unklar, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der Verdächtige habe Hinweise zum Fundort des Koffers gegeben, aber keine weiteren Aussagen zur Tat gemacht.

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Von RND/dpa