Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Gruppenvergewaltigung: Familie des Hauptverdächtigen (14) droht Abschiebung
Mehr Welt Panorama Gruppenvergewaltigung: Familie des Hauptverdächtigen (14) droht Abschiebung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:35 23.09.2019
Eine Frau soll in Mühlheim von fünf Kindern und Jugendlichen missbraucht worden sein. (Symbolbild)
Mülheim

Im Fall der mutmaßlichen Vergewaltigung einer jungen Frau in Mülheim an der Ruhr droht der Familie eines Tatverdächtigen nun doch die Abschiebung nach Bulgarien. Es handelt sich um die Familie des 14-jährigen Hauptverdächtigen, der in Untersuchungshaft sitzt, wie Stadtsprecher Volker Wiebels am Montag sagte. Insgesamt wird gegen drei 14-Jährige ermittelt. Sie stehen im Verdacht, die Frau am 5. Juli abends in einem Wald vergewaltigt zu haben.

Die drei Tatverdächtigen sind laut Polizei bulgarische Staatsbürger. Die Stadt hatte überprüft, ob ihre Familien über ein eigenes Einkommen verfügen, wonach sie laut Wiebels spätestens fünf Jahre nach ihrem Kommen verpflichtet sind. In allen drei Fällen konnten die Familien Einkommen nachweisen, wobei der Vater des 14-Jährigen seinerzeit einen druckfrischen Arbeitsvertrag vorlegte. Als die Stadt einen Monat später bei dem angegebenen Arbeitgeber nachfragte, habe dieser gesagt: "Den Mann kenne ich überhaupt nicht."

Lesen Sie auch: Frau vergewaltigt: Verdächtige Jugendliche waren dem Jugendamt bekannt

Noch bis Ende der Woche laufe nun eine Anhörungsfrist, in der der Familienvater sich zu dem Sachverhalt äußern könne, so Wiebels. "Gibt es keine positive Rückmeldung, werden wir Verfahren zur Einschränkung der Freizügigkeit einleiten", sagte der Stadtsprecher weiter. Der Mann und seine Familie würden dann aufgefordert, freiwillig auszureisen, ansonsten drohe die Abschiebung. Der Stadtsprecher sagte, dass gegen eine Abschiebeandrohung eine Klage möglich sei. Zuvor hatte die "WAZ" berichtet.

RND/dpa

33 Jahre lang wurde in Frankreich das Medikament „Mediator“ vertrieben, mit dem Millionen Menschen abnehmen wollten. Der Hersteller soll die gefährlichen Nebenwirkungen verschleiert haben. Nun beginnt der Prozess.

23.09.2019

Gegen ihren Willen soll ein Mann eine behinderte 17 Jahre alte Rollstuhlfahrerin an einem S-Bahnhof in München auf den Mund geküsst sowie mehrfach im Brust- und im Intimbereich berührt haben. Erst als zwei Zeuginnen dazwischengingen, flüchtete der Mann.

23.09.2019

Weil eine Katze in einem Rohr feststeckte, griffen Feuerwehrleute im niedersächsischen Langenhagen zu einem ungewöhnlichen Mittel. Sie spielten ein Youtube-Video ab, um das Tier zu finden. Die Aktion hatte Erfolg.

23.09.2019