Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Giglio gedenkt des „Costa Concordia“-Unglücks
Mehr Welt Panorama Giglio gedenkt des „Costa Concordia“-Unglücks
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:54 13.01.2013
Vor einem Jahr kenterte das Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia“ vor der italienischen Insale Giglio. Quelle: dpa
Giglio Porto

Mit mehreren Gedenkveranstaltungen wird an diesem Sonntag auf der Insel Giglio der „Costa Concordia“-Katastrophe vor einem Jahr gedacht. Am 13. Januar 2012 kenterte das Kreuzfahrtschiff vor der italienischen Insel. 32 Menschen starben, darunter 12 Deutsche.

Die Gedenkfeier beginnt am Morgen mit der Wiederherstellung des beschädigten „Le Scole“-Riffs: Ein Teil des Felsens, den die „Costa Concordia“ abgerissen hatte, wird wieder an seinen ursprünglichen Ort gesetzt. Am Vormittag wird Erzbischof Guglielmo Borghetti dann eine Messe in der Nähe des Wracks halten. In der Kirche, in der die Messe stattfindet, hatten viele der rund 4200 geretteten Passagiere und Crewmitglieder nach dem Unglück Zuflucht gefunden. Am Nachmittag sollen Gedenktafeln enthüllt und am frühen Abend ein klassisches Konzert aufgeführt werden.

Der Höhepunkt der Gedenkfeier steht für den späten Abend auf dem Programm: Nach einer Schweigeminute um 21.45 Uhr werden im Hafen Sirenen aufheulen. Um diese Uhrzeit kollidierte die „Concordia“ vor einem Jahr mit dem Felsen. Zu den Veranstaltungen werden auch Angehörige von Opfern auf der Insel erwartet.

Die Bergung des havarierten Kreuzfahrtschiffs dauert länger und wird deutlich teurer als ursprünglich angenommen. Die Reederei Costa Crociere rechnet nun mit Bergungskosten von rund 400 Millionen Dollar (etwa 305 Millionen Euro) - das sind 100 Millionen Dollar mehr als erwartet. Auf einen Termin für das endgültige Abschleppen des Wracks vor Giglio wollte sich die Reederei am Samstag bei einer Pressekonferenz nicht festlegen. Einen genauen Termin für die komplizierte Bergung zu nennen, sei „irreführend und unzuverlässig“, teilte die Reederei mit. Man rechne mit einer Bergung noch vor Ende des Sommers.

dpa

Der Hund eines Lastwagenfahrers hat sein Herrchen darauf aufmerksam gemacht, dass der LKW brennt. Wie die Polizeiautobahnstation Mendig in Rheinland-Pfalz am Samstag mitteilte, blickte der 51 Jahre alte Brummifahrer auf der Autobahn 61 bei Niederzissen erst in den Rückspiegel, als sein Hund winselte, der mit im Führerhaus saß. Dort sah der Mann, dass sein Lastwagen brennt.

12.01.2013

Bei der Kontrolle von Fledermaus-Nistkästen ist am Samstag ein Naturschützer in Lingen verunglückt. Der 38-Jährige stand auf einer Leiter in der Spitze des stillgelegten Trafohauses, als eine Sprosse brach. Er stürzte drei Meter tief in einen nicht zugänglichen Teil, teilte die Polizei mit.

12.01.2013

Er stellte der Polizei offenbar gezielt eine Falle: Ein 16-Jähriger hat in Lüdenscheid eine Ruhestörung in seiner eigenen Wohnung gemeldet, nachdem er diese mit Sprengstoff präpariert hatte. Er schoss außerdem mit einer Armbrust auf einen Beamten.

12.01.2013