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Panorama Geisterfahrt: Studenten aus Hannover sterben auf A1
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22:25 02.01.2013
Stuhr/Delmenhorst

Ursache für den Unfall war das Wendemanöver eines betrunkenen Falschfahrers mit einem Lastwagen auf der Autobahn 1. Die beiden Studenten saßen im ersten Auto, das in den 40-Tonner prallte.

Das junge Ehepaar wohnte in Hannover, kam aber ursprünglich aus dem Bereich Cloppenburg. Dort leben die beiden Elternpaare der Verstorbenen. „Wir vermuten, dass sie nach Weihnachten auf dem Rückweg nach Hannover waren“, sagte ein Polizeisprecher.

Insgesamt waren elf Fahrzeuge an dem Massenunfall beteiligt, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Zwei Menschen wurden dabei leicht verletzt. Der 47 Jahre alte Unfallverursacher sei volltrunken aus seinem Führerhaus geholt worden, sagte ein Polizeisprecher.

Der Fahrer des Sattelzuges aus Lettland war am Neujahrsabend im Autobahndreieck Stuhr über die Ausfahrt entgegengesetzt zur Fahrtrichtung auf die Autobahn gefahren. Als der Fahrer seinen Fehler bemerkte, wendete er auf der dreispurigen Strecke. Der querstehende Lastzug wurde für mehrere Autofahrer zum unausweichlichen Hindernis. Autos rutschten auf der feuchten Fahrbahn in die Leitplanken oder kollidierten mit anderen Wagen. Der Autobahnabschnitt musste für die Aufräumarbeiten mehrere Stunden zum Teil voll gesperrt werden. Den Gesamtschaden schätzte die Polizei auf rund 85.00 Euro.

Nach dem Unfall flüchtete der 47-Jährige mit seinem leicht beschädigten Fahrzeug Richtung Hamburg. Bei Oyten stoppten Polizeibeamte den Sattelzug. Der betrunkene Mann wurde vorläufig festgenommen. Derzeit er im Polizeigewahrsam in Delmenhorst untergebracht, sagte ein Sprecher. Es werde geprüft, ob Haftbefehl beantragt werden solle. Mit einem Ergebnis wurde am Mittwoch nicht mehr gerechnet.

dpa/doe

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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