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Panorama Gefährlicher als Gewitter: Superzellen treffen auf Teile Deutschlands
Mehr Welt Panorama Gefährlicher als Gewitter: Superzellen treffen auf Teile Deutschlands
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19:38 06.08.2019
In den nächsten Tagen muss mit starken Gewittern gerechnet werden. Quelle: imago images / photothek
Hannover

War der Juli noch der Hitze-Rekord-Monat schlechthin, muss sich Deutschland nun auf schwere Gewitter einstellen. Auch wenn das Tief „Xavier“ noch weit entfernt ist: Ein Tiefausläufer sorgt für eine brisante Wetterlage. Das Unwetter soll in der Nacht zum Mittwoch einen vorläufigen Höhepunkt erreichen.

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor heftigem Starkregen und Hagel. Vor allem am Nachmittag und gegen Abend in Süden, zwischen dem Südschwarzwald und dem Bayrischen Wald, sei die Situation kritisch. Der Wetterdienst „The Weather Channel“ warnt außerdem vor drei Superzellen, die sowohl auf München als auch auf Hessen und Franken zusteuern. Es muss mit Hagel, Starkregen und schweren Gewitterböen gerechnet werden. Die Hagelkörner können demnach bis zu 5 Zentimeter im Durchmesser erreichen. Auch mit Überflutungen durch Starkregen muss gerechnet werden. Des Weiteren kann es zu Sturmböen bis zu 110 Stundenkilometern kommen. Dadurch können Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden.

Superzellen: Erhöhtes Risiko für Blitzeinschläge

Superzellen sind gefährlicher als normale Gewitter. Daher ist mit stärkerem Regen und mehr Blitzeinschlägen als bei normalen Gewittern zu rechnen. Damit eine Superzelle entsteht, muss die Luftfeuchtigkeit in der untersten Schicht der Erdatmosphäre sehr hoch sein, berichtet Diplom-Meteorologin Janina Wending vom Wetterkontor. Die wichtigste Eigenschaft einer Superzelle ist die Windscherung, was eine Änderung der Windgeschwindigkeit und Windrichtung in der Höhe bedeutet. Dadurch kann die Superzelle über mehrere Stunden erhalten bleiben. In den nächsten Tagen ist mit weiteren Schauern und Gewittern zu rechnen, warnt Wending.

Von RND/cwo

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