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Panorama Garantiert seetauglich: So schön ist die neue Bademode
Mehr Welt Panorama Garantiert seetauglich: So schön ist die neue Bademode
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08:00 13.04.2019
Freibadwiese und Sandstrand sind mehr denn je so etwas wie Laufstege unter freiem Himmel – und dementsprechend vielfältig sind die Trends in der Bademode 2019. Quelle: Victoria Williams
Hannover

Bademode ist längst nicht mehr nur zum Baden und Sonnen da. Die Ansprüche der Käufer sowohl an die Funktionalität als auch an das Design treiben den Markt für Beach- und Swimwear seit einigen Jahren voran. Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Allied Market Research erwartet bis 2024 eine weltweite jährliche Wachstumsrate von mehr als 6 Prozent im Durchschnitt.

Bademode werde heute, da Strandurlaub sich besonderer Beliebtheit sowohl bei jungen Menschen als auch bei Senioren erfreue, verstärkt als „modisches Statement“ wahrgenommen und trage so vor allem bei Frauen zu einer wachsenden Nachfrage nach luxuriösen Modellen bei, stellten die Marktforscher fest.

Für Strandläuferinnen

Freibadwiese und Sandstrand sind demzufolge mehr denn je so etwas wie Laufstege unter freiem Himmel. Wer dort flaniert, will nicht in der Masse untergehen – aber auch nicht mit Models gemessen werden. Längst werben große wie kleine Marken dafür, auch mit einer kurvigen Figur einen Badeanzug oder Bikini zu tragen.

Beim vor allem durch die Kooperation mit der Dessousmarke Victoria’s Secret bekannt gewordenen Label Fae Swim etwa gibt es selbst knapp geschnittene Pants, Bikinioberteile oder Einteiler in Plus-Size-Größen. Niemand solle seine Kurven verstecken müssen, heißt es bei Fae, vielmehr solle jeder so viel Haut zeigen dürfen, wie er wolle.

Nicht der Körper soll sich der Bademode anpassen, sondern umgekehrt: Monday Swimwear ist eins der vielen Labels, die inzwischen ganz selbstverständlich Plus-Size-Größen im Sortiment haben. Quelle: dpa/Photoshot

Diversität spielt auch bei anderen angesagten Labels wie etwa Monday Swimwear des australischen Instagram-Stars Natasha Oakley eine Rolle. Nicht der Körper soll sich der Bademode anpassen, sondern umgekehrt. Mittlerweile sind Einteiler mit Shapeeffekt durch Raffungen, Rüschen oder Knoten auch bei Marken wie Speedo oder H&M eine Selbstverständlichkeit.

Ebenfalls figurschmeichelnd ist die High-Waist-Bikinihose – ein absoluter Dauerbrenner unter der Sonne. Sie macht nicht nur eine schlanke Taille und lange Beine, sondern punktet auch mit optimaler Passform. Hier zwickt und verrutscht nichts so leicht. Kein Wunder, dass sich das Retromodell nun schon den dritten Sommer in Folge hält. Ideal für Strandläuferinnen.

Für Poolnixen

Am Pool weht meist kein Lüftchen. Da ist es besser, man sitzt oder liegt im Schatten, wenn man sich nicht gerade im Wasser abkühlt. Dieses Jahr spricht noch etwas gegen zu viel Sonnenbaden: der Criss-Cross-Bikini, eines der Highlights bei den Schauen der trendgebenden Miami Swim Week für den Sommer 2019.

Charakteristisch für dieses Modell sind auffällige Schnür- und Wickeldetails an Ober- und Unterteilen. Da verlaufen auch schon mal mehrere Bänder über Bauch und Hüfte. Wer Bräunungslinien am ganzen Körper vermeiden will, bleibt besser unterm Sonnenschirm – oder setzt auf andere Hingucker.

Hohe Beinausschnitte, Schnürungen, Raffungen: Die neuen Bikinis und Badeanzüge sollen Hingucker sein. Quelle: Ian Forsyth/Getty

Etwa den „Baywatch“-Style der Neunziger, als Pamela Anderson und ihre Kolleginnen in der Rettungsschwimmerserie Badekleidung mit hohem, v-förmigem Beinausschnitt populär machten. Heute spricht man diesbezüglich vom „Hip Cleavage“-Look, dem Hüft-Dekolleté.

Weniger freizügig, aber nicht weniger auffällig ist der immer noch starke Romantiktrend: Rüschen und Volants zieren auch 2019 sowohl Bikinis als auch asymetrisch geschnittene Badeanzüge. Besonders elegante Modelle mit Anleihen beim Cocktailkleid haben die spanischen Marken Oysho und Zara im Portfolio.

Farblich ist von Pastell bis Schwarz alles erlaubt. Ein Ton sticht bei den Kollektionen jedoch immer wieder hervor: Gelb. Mustermäßig dominieren Animalprints, Streifen und Blumen.

Für Wellenreiterinnen

Was das Schwimmen angeht, hat der Badeanzug den Bikini schon immer in den Schatten gestellt. Doch seit einigen Jahren macht er dem Zweiteiler auch äußerlich Konkurrenz. In diesem Sommer sind viele Badeanzüge mit Cut-outs und tiefen Ausschnitten versehen, deshalb wird nicht unbedingt weniger Haut gezeigt als im Bikini.

Doch es gibt auch eine stoffreiche Badeanzugvariante: Die sogenannten Rashguards. Egal, ob Atlantik, Nord- oder Ostsee – mit diesen Anzügen ist man in jedem Fall seetauglich. Vorbild für das Surferoutfit, das jetzt auch abseits von wassersportlichen Aktivitäten getragen werden darf, sind die Lycra-Shirts, mit denen Surfer und Taucher sich vor aggressiver UV-Strahlung schützen.

Rashguards schützen nicht nur vor der Sonne, sondern auch vor unliebsamen Blicken. Quelle: Victoria Williams

Rashguards mit langen oder angeschnittenen Ärmeln sowie Reißverschlüssen wie beispielsweise von Johnny Boden oder Tommy Hilfiger halten nicht nur jeder großen Welle stand, sondern schützen auch vor einer kühlen Brise oder sind mit ihren praktischen Schnitten und Materialien auch für eine Runde Beachvolleyball geeignet. Ähnlich gut einsatzfähig sind sogenannte Tankinis, also Tank-Top-Bikinis, die als Figurschmeichler gelten.

Die Verwendung innovativer Stoffe mit erhöhter Wärmedämmung und Flexibilität nach dem Vorbild der Neoprenanzüge für Wassersportler haben die Produktion multifunktionaler Badekleidung in den vergangenen Jahren grundsätzlich angekurbelt. Zum Tragekomfort gehört leichtes und vor allem schnell trocknendes Material.

Nachhaltigkeit spielt bei der Herstellung außerdem eine immer größere Rolle. Vor allem kleinere Labels, die Kundinnen über soziale Medien wie Instagram erreichen, setzen auf umweltfreundliche, faire Herstellung und teils recyceltes Material wie Econyl.

Von Kerstin Hergt

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