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Panorama Flughafen-Sicherheitspersonal streikt in Hannover und Bremen
Mehr Welt Panorama Flughafen-Sicherheitspersonal streikt in Hannover und Bremen
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10:26 10.12.2012
Hannover/Bremen

Hintergrund sind Warnstreiks, die die Gewerkschaft Verdi überraschend in der Nacht zum Montag angekündigt hatte. Ungeachtet dessen war die Lage am Flughafen Hannover relativ entspannt. "Der Vekehr läuft planmäßig", sagte eine Sprecherin des Flughafens. Lediglich drei Flüge seien verspätet gestartet. Mehrere Verbindungen nach Frankfurt und Zürich seien wegen der dort vorherrschenden Wetterbedingungen gestrichen worden, nicht aber wegen des Streiks.

Am Bremer Flughafen beteiligten sich nach Angaben von Verdi-Verhandlungsführer Andreas Sander 35 Mitarbeiter. Dort soll der Warnstreik am Vormittag beendet werden. In Hannover sei geplant, über den Tag verteilt kurzfristig die Arbeit niederzulegen, sagte Sander. Die zweite Welle begann um 10 Uhr, etwa 150 Mitarbeiter beteiligten sich daran.

In Hannover und Bremen trifft der Streik nach Angaben von Verdi vor allem Geschäftsreisende. Länger warten als sonst müssten die Passagiere am Flughafen der niedersäschischen Landeshauptstadt insbesondere an der Gepäckstelle, wo Dienstleister der Waren- und Personenkontrolle in den Ausstand getreten sind.


Streik: Interaktive FlughafenkarteStepMap


Auch am Frankfurter Flughafen haben Sicherheitsleute am Montagmorgen vorübergehend die Arbeit niedergelegt. Der Warnstreik sorgte am größten deutschen Airport aber zunächst nicht für Behinderungen. „Wir haben definitiv keine Streikauswirkungen“, sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport am Morgen. Die Gewerkschaft Verdi hatte etwa 80 Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma von 6 Uhr bis 10 Uhr zum Warnstreik aufgerufen. Betroffen sind von der Aktion voraussichtlich nur US-amerikanische Airlines. Deren Flugzeuge würden nicht bewacht und es fänden keine Fluggastbefragungen statt, sagte Gewerkschaftssekretär Mathias Venema am Morgen. Denn die Mitarbeiter bewachten normalerweise parkende Flugzeuge, durchsuchten Maschinen und befragten Passagiere von Flügen in die USA.

dpa/mhu/frs

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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