Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Flieger von Yemenia Air mit 153 Menschen abgestürzt
Mehr Welt Panorama Flieger von Yemenia Air mit 153 Menschen abgestürzt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:41 30.06.2009
Eine Airbus-Maschine mit 153 Menschen an Bord ist über dem Meer abgestürzt. Quelle: afp

Die Maschine der Fluggesellschaft Yemenia Air mit 153 Menschen an Bord sei bei schlechtem Wetter auf dem Weg von Paris auf die Komoren nach einem Zwischenstopp in Sanaa abgestürzt, sagte ein Mitarbeiter der Fluggesellschaft am Dienstag. Am Unglücksort wurden Leichen und das Wrack gesichtet.

Der Flieger vom Typ A310 sei ein paar Seemeilen vor den Komoren ins Meer gestürzt, sagte ein hochrangiger Mitarbeiter von Yemenia Air, der nicht namentlich genannt werden wollte, der Nachrichtenagentur AFP. An Bord waren demnach elf Besatzungsmitglieder und 142 Fluggäste, darunter auch Jemens Kommunikationsminister. Auf dem Pariser Flughafens Roissy-Charles-de-Gaulle, von dem die Maschine gestartet war, war zunächst von 147 Insassen die Rede gewesen.

Der Flug mit der Nummer IY 749 sollte nach Angaben des Pariser Flughafens über Dschibuti nach Moroni, der Hauptstadt der Komoren, fliegen. Die Inselgruppe liegt zwischen der südostafrikanischen Küste und der Insel Madagaskar. Auf dem Flug gab es nach Flughafenangaben Zwischenstopps in Marseille und in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa. In Sanaa stiegen die Fluggäste nach Flughafenangaben von einem Airbus A330-200 in einen Airbus A310 um. Später verschwand der Flieger von den Radarschirmen.

Die Komoren, Madagaskar und Frankreich schickten Schnellboote und Schiffe an den Unglücksort, um nach den Flugzeuginsassen zu suchen. Die Suchmannschaften sichteten mehrere Leichen, die auf der Meer trieben, wie ein Mitarbeiter der zivilien Luftfahrtbehörde in Sanaa mitteilte. Auch ein Treibstoff-Film sei auf dem Wasser zu sehen. Ein Flugzeug habe aus der Luft das Flugzeugwrack gesehen, erklärten die komorischen Behörden.

Nach Angaben des Mitarbeiters von Yemenia Air stammten die meisten Passagiere aus Frankreich oder den Komoren. Aus Flughafenkreisen verlautete, 66 Franzosen seien an Bord der Unglücksmaschine gewesen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin sagte auf Nachfrage, das Ministerium stehe wegen des Unglücks mit den zuständigen Botschaft in Kontakt. Es gebe derzeit aber keine Erkenntnisse, dass Deutsche an Bord der Unglücksmaschine gewesen seien. In Roissy wurde ein Krisenstab eingerichtet. Der jemenitische Verkehrsminister Chaled el Wasir kündigte für den Nachmittag eine Pressekonferenz an.

Es ist bereits das zweite schwere Unglück mit einem Airbus innerhalb weniger Wochen. Am 1. Juni war eine Maschine des Typs A330 der Air France auf dem Flug von Rio de Janeiro nach Paris abgestürzt. An Bord waren 228 Menschen, unter ihnen 28 Deutsche. Wie es zu der Katastrophe kam, ist ungeklärt.

afp

Die Veranstalter der geplanten Comeback-Konzerte von Michael Jackson haben nach dem plötzlichen Tod des Pop-Idols eine volle Erstattung der Tickets zugesagt.

30.06.2009

Bei der Explosion eines mit Gas gefüllten Güterwaggons sind in Italien mindestens 13 Menschen getötet und dutzende weitere teils schwer verletzt worden.

30.06.2009

Ein Flugzeug mit 147 Menschen an Bord ist in der Nacht zu Dienstag vor den ostafrikanischen Komoren-Inseln im Indischen Ozean von den Radarschirmen verschwunden.

30.06.2009