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Panorama Familienclan geht auf Polizisten los
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19:00 18.06.2009

Die Bilanz: zwei verletzte und damit dienstunfähige Beamte sowie mehrere durch Pfefferspray leicht verletzte Mitglieder des Familienclans. Dies teilte am Donnerstag die Polizei in Osnabrück mit.
Laut Polizeibericht war Beamten einer Polizeistreife gegen 23 Uhr ein Motorroller im Stadtzentrum aufgefallen, weil der Sozius keinen Helm trug. Die Polizisten folgten dem 16-jährigen Fahrer in eine Hofeinfahrt. Dort sprang der junge Mann sofort von seinem Zweirad und erzählte den Polizisten, dass er gar nicht mit dem Roller gefahren und auch nicht im Besitz eines Führerscheins sei.

Als der Junge sich verdrücken wollte, kam es laut Polizeibericht bereits zu ersten Rangeleien mit den Beamten. Aus dem Haus der Familie kam ein 37-jähriger Mann hinzu. Zusammen mit dem Rollerfahrer ging er auf die Polizisten los und beschimpfte diese. Ein Beamter bekam Faustschläge gegen den Kopf. Pfefferspray wurde von der Polizei eingesetzt. Ohne Erfolg.

Auch gegen den zweiten Beamten richtete sich nun der Zorn der beiden Männer. Der 37-Jährige schlug mehrfach mit den Fäusten auf den Polizisten ein und biss diesem sogar in die Brust. Inzwischen waren immer mehrere Mitglieder und Freunde der aus dem Libanon stammenden Familie herbei geeilt. Weitere Personen kamen mit dem Auto – offenbar von der aufgebrachten Menge telefonisch informiert. Die beiden Beamten sahen sich laut Polizeibericht zeitweise von etwa 25 Menschen umstellt.

Aus der Menge, in der sich auch einige Frauen befanden, wurden die Polizisten wüst beleidigt und sogar mit dem Tode bedroht. Auch den Familien der Beamten wurde Vergeltung angedroht, berichteten die beiden Polizisten später. Bange zehn bis 15 Minuten mussten sie warten, bis endlich Verstärkung eintraf. Doch auch als weitere Streifenwagen unter anderem aus dem benachbarten Nordrhein-Westfalen vor Ort waren, reichte dies immer noch nicht, um die Leute zu beruhigen. Die Menge beschimpfte und bedrohte weiter die Polizisten. Erst als die Beamten die Rädelsführer ausmachten, entspannte sich die Situation langsam.

Offensichtlich hatte die Polizei schon in der Vergangenheit Probleme mit der besagten Familie. Polizeisprecher Dietmar Stattkus berichtete am Donnerstag von zahlreichen „Rohheitsdelikten“ in den vergangenen Jahren wie Körperverletzung und Landfriedensbruch. Der Clan mit Verwandten in ganz Deutschland gilt in Melle als stadtbekannt. Vor allem in den neunziger Jahren soll es stets zu Konflikten und Reibereien gekommen sein.

von Bernhard Remmers

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